Wie verkraftet unser Planet die Veränderungen und wechselseitigen Beeinflussungen, die in einem komplexen System zusammenwirken und denen er ständig unterworfen ist?
Der Mensch wirkt seit der industriellen Entwicklung aktiv auf das System Erde ein. In wechselseitiger Beeinflussung wird sich wiederum unser Lebensraum verändern. Wir brauchen das Wissen darüber, ob das System Erde die Auswirkungen der Industriegesellschaften und des weltweit steigenden Konsums ohne weiteres verkraftet. Die Belastungen in der Atmosphäre, der Treibhauseffekt, die klimarelevanten Meeresströmungen und die Eismassen an den Polen liefern ebenso wichtige Hinweise für einen nachhaltigen Umhang mit unserem Heimatplaneten wie die Vernichtung der Regenwälder und die sich daraus ergebenden Veränderungen.
Antworten auf diese und andere Fragen kann es nur geben, wenn das "SystemErde" erforscht und verstanden wird.
Das Verständnis globaler Kreisläufe und des Zusammenwirkens von Geosphäre (des festen Erdkörpers), Cryosphäre (der Eismassen), Hydrosphäre (des flüssigen Wassers) und Biosphäre (der gesamten Flora und Fauna) versetzt uns in die Lage, Strategien gegen Versteppung, Ernährungskrisen und Migrationsdruck zu entwerfen, Katastrophenschutz und -vorsorge zu verbessern sowie neue Wege zur Krisenprävention, Friedens- und Konfliktforschung zu finden.
Küstenmeere wie Nord- und Ostsee verbinden terrestrische und ozeanische Lebensräume. An der Schnittstelle zwischen Land und Ozean werden neben Veränderungen durch den Klimawandel und den zunehmenden Nutzungsdruck auch noch Reaktionen auf Veränderung im Einzugsgebiet ... mehr
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