Der gentechnisch veränderte Bt-Mais enthält einen Wirkstoff gegen Maisschädlinge, zum Beispiel den Maiszünsler (eine Mottenart). Dieser Schädling verursacht in Deutschland bei herkömmlichem Mais zunehmend Schäden.
Die Forscher wollten wissen, ob Bt-Mais nur gegen Maisschädlinge wirkt oder auch andere Organismen schädigen kann (sogenannte Nichtzielorganismen"). In Bt-Maisfeldern wurden daher die Artenvielfalt und Zahl an Insekten, Spinnen und anderen Organismen untersucht und mit herkömmlichen Maisfeldern verglichen.
Das Ergebnis:
Bt-Mais ist nur gegen Maisschädlinge wirksam. Andere untersuchte Tiere und Bodenorganismen werden durch den Anbau von Bt-Mais nicht geschädigt.