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Wissenschaft
Logo des Wissenschaftsjahres 2012 - Zukunftsprojekt ERDE

Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt Erde

Das Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt ERDE stand ganz im Zeichen der Forschung für nachhaltige Entwicklungen: Sie ist der Schlüssel für die Zukunft. Am 8. Februar eröffnete Bundesforschungsministerin Annette Schavan mit Vertretern von Bund, Städten, Gemeinden und Landkreisen das Wissenschaftsjahr mit der Initiative ZukunftsWerkStadt. Über 1.000 Veranstaltungen beschäftigten sich seitdem im Rahmen des Wissenschafsjahres mit großer Resonanz mit den zentralen Fragen: "Wie wollen wir leben?", "Wie müssen wir wirtschaften?" und "Wie können wir unsere Umwelt bewahren?". Allein auf Facebook begleiteten mehr als 5.000 Fans das Wissenschaftsjahr. Ein herzliches Dankeschön an alle Partner, Beteiligte und Freunde des Wissenschaftsjahrs 2012 für ihr Engagement – für die Zukunft unserer Erde!

Klimawandel, demografischer Wandel oder Biodiversitätsverlust – das sind globale Herausforderungen, die in den nächsten Jahren zu meistern sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten nicht nur in der Umwelt- oder Energieforschung, sondern ebenso in den Wirtschafts- und Geisteswissenschaften daran, die Erde auch für kommende Generationen zu bewahren.

Das Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde widmete sich dieser Forschung für nachhaltige Entwicklungen und setzt damit die Tradition fort, Zukunftsthemen unserer Gesellschaft über Fachgrenzen hinweg zu diskutieren.

Willkommen in der ZukunftsWerkStadt!

Städte und Kommunen sind entscheidende Akteure für die Entwicklung einer nachhaltigen Lebensweise. Deshalb spielen sie eine zentrale Rolle im diesjährigen Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt Erde.

Das Wissenschaftsjahr wurde am 8. Februar mit dem Start der Initiative ZukunftsWerkStadt eröffnet.


Um nachhaltiger und damit zukunftsfähiger werden, brauchen Städte und Kommunen neue Ansätze für CO2-neutrale und energieeffiziente Strukturen. Das erfordert zum einen die Anstrengung von Forschung und Wissenschaft: Sie liefern Ansätze und Entscheidungsgrundlagen für den notwendigen Wandel hin zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Zum anderen sind Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, sich einzubringen und den Wandel mitzugestalten. Dieser Gedanke steht im Mittelpunkt der Initiative ZukunftsWerkStadt. Sie ist ein Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). 

Weitere Informationen, sowie Porträts der einzelnen Teilnehmer gibt es hier.

Bilder zum Download und weitere Pressematerialien zur ZukunftsWerkStadt finden Sie im Pressebereich des Wissenschaftsjahres 2012

Forschung über Fachgrenzen und Kontinente hinaus

Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde werden Fragen gestellt, auf die es mehr als eine richtige Antwort gibt:

  • Wie wollen wir leben?
  • Wie müssen wir wirtschaften?
  • Und: Wie können wir unsere Umwelt bewahren?

In all diesen Bereichen geht es um nachhaltige Entwicklungen, die die Bundesregierung in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie so definiert: „Nachhaltigkeit bedeutet: Nur so viel Holz schlagen, wie auch nachwachsen kann. Vom Ertrag – und nicht von der Substanz leben. Jede Generation muss ihre Aufgaben lösen und darf sie nicht den nachkommenden Generationen aufbürden.“

20 Jahre nach dem ersten Umweltgipfel in Rio de Janeiro kommt die Weltgemeinschaft dort im Juni 2012 erneut zusammen, um nachhaltige Lösungen für die komplexen Veränderungen unseres globalen Ökosystems zu entwickeln. Das Augenmerk des nunmehr 13. Wissenschaftsjahres liegt auf genau diesen Forschungsgebieten und zeigt, wie deren Ergebnisse die Grundlage für Politik und Gesellschaft schaffen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Deutsche Forscherinnen und Forscher arbeiten auf dem gesamten Globus in internationalen Missionen: auf der Neumayer-Station in der Antarktis, im Rahmen von Land- und Wassermanagementprojekten in Asien und Afrika oder auf dem Eisbrecher „Polarstern“ zum Beispiel.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert gegenwärtig mehr als 500 internationale Projekte der Forschung für nachhaltige Entwicklungen in 62 Ländern auf fünf Kontinenten.

Viele Partner laden zum Mitmachen ein

Neben den internationalen Kooperationen werden auch regionale Aspekte der Forschung im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde thematisiert. Bürgerinnen und Bürger werden aktiv mit einbezogen, anhand eigener Aktionen wird für sie deutlich, wie sich Forschung auf die Lebenswirklichkeit jedes Einzelnen auswirkt. Mehrere Hundert Partner werden sich mit eigenen Informations- und Mitmachangeboten am Wissenschaftsjahr für nachhaltige Entwicklungen beteiligen: mit Ausstellungen, Wettbewerben, Vortragsreihen oder Diskussionsveranstaltungen. Hier finden Sie Veranstaltungen des Wissenschaftsjahres auch in Ihrer Region: www.zukunftsprojekt-erde.de/veranstaltungen
  
Die Aktionen im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde werden dabei selbst nachhaltig ausgerichtet und sollen Impulse weit über das Jahr hinaus entfalten. So werden zum Beispiel in der „ZukunftsWerkStadt “, die das Wissenschaftsjahr gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag initiiert, Bürgerinnen und Bürger, Vereine, kommunale Initiativen und lokale Medien dazu aufgerufen, ihre Visionen von einer nachhaltigen Entwicklung ihrer Stadt einzubringen. Diese Vorstellungen und Bürgerkonzepte werden dann mit fachlicher Unterstützung aus Wissenschaft, Forschung und Planung weiterentwickelt und umsetzungsreif gemacht.

Thematische Schwerpunkte des Wissenschaftsjahres 2012 – Zukunftsprojekt Erde sind:

  • nachhaltiger Konsum,
  • Finanzwirtschaft,
  • Klima,
  • Rohstoffe,
  • Energie
  • Biodiversität.

Die Wissenschaftsjahre werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur ausgerichtet.

Zusatzinformationen

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(URL: http://www.bmbf.de/en/17858.php)

Hightech Strategie - Zukunft Forschung

Zentrales Ziel der Rohstoff-Expedition im Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde ist es, Schülerinnen und Schüler für einen schonenderen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren. Lern- und Arbeitsmaterial stehen hierfür kostenlos zur Verfügung.

Eine bundesweite Sammelaktion ist gestartet. Weitere Informationen finden Sie hier 

Wie wollen wir leben?

Bio-Essen, Öko-Mode, Hybrid-Autos ... Ist Nachhaltigkeit nur etwas für Reiche? Machen Sie mit bei den Umfragen des Wissenschaftsjahres 2012 zum Thema Konsum!

Dokumente

Essay Wettbewerb 2012 - Die Preisträger

Erster Preis:
Aaron Hutzler - Autofahren kann doch jedes Kind!

Zweiter Preis:
Constanze Bückner - Stadt und Land – zwei Lebenswelten

Dritter Preis:
Philip Rothardt - Klimafreundlich konsumieren mittels "Rohdi"

 

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