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Mehr Studienplätze

Platz da! Und da! Und da! Der Bund fördert den Ausbau von Studienplätzen, besonders in Zeiten hoher Nachfrage wie jetzt.

Wo kommen bei diesem Ansturm auf die Hochschulen die nötigen zusätzlichen Studienplätze her?

Bund und Länder reagieren mit dem Hochschulpakt 2020 auf die immer größer werdende Zahl von Studienanfängern. Jeder, der will und der auch die notwendigen Voraussetzungen erfüllt, soll eine Studienmöglichkeit erhalten. Bisher wurden durch das Programm bereits mehr als 180.000 zusätzliche Studienplätze geschaffen. Im Zeitraum 2011 bis 2015 investiert allein der Bund noch einmal knapp fünf Milliarden Euro für weitere 335.000 zusätzliche Studienplätze. Diese sind nicht nur nötig, weil durch doppelte Abiturjahrgänge und Abschaffung der Wehrpflicht noch mehr junge Menschen ein Hochschulstudium aufnehmen als je zuvor. Deutschland braucht insgesamt mehr gut ausgebildete Akademiker, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

An welche Hochschulen fließen die Fördergelder?

Vom Hochschulpakt 2020 profitieren große Universitäten ebenso wie kleine Fachhochschulen - und das in ganz Deutschland. Allein an den Fachhochschulen wurden so zum Beispiel bis 2010 fast 130.000 neue Studienplätze geschaffen. Zusätzliche 179 Millionen Euro erhalten die Hochschulen in den neuen Bundesländern vom Bund, damit sie ihre Studienangebote in vollem Umfang aufrecht erhalten können. Denn durch den demografischen Wandel sind die ostdeutschen Bundesländer besonders auf qualifizierte Fachkräfte mit Hochschulabschluss angewiesen.

Tausende neue Studienplätze - bleibt da nicht die Studienqualität auf der Strecke?

Damit das nicht passiert, wurde unter anderem die Fördersumme pro Studienanfänger von 22.000 auf 26.000 Euro erhöht. Die Hälfte davon übernimmt der Bund. Die Zahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter, die Aufgaben in der Lehre übernehmen, konnte um rund ein Viertel gesteigert werden. Mit der besseren Betreuung wird die Qualität der Lehre gesteigert. Zusätzlich zum Hochschulpakt investiert die Bundesregierung mit dem Qualitätspakt Lehre bis 2020 rund 2 Milliarden Euro in bessere Studienbedingungen.

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