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Mehr Qualität in der Lehre

Was nützt die schönste Uni ohne gute Lehre? Der Bund fördert die Qualität der Lehre und verbessert so die Wissensvermittlung an Hochschulen.

Gute Studienbedingungen fallen nicht vom Himmel. Was macht der Bund, um die Qualität der Lehre zu verbessern?

Damit mehr junge Menschen in Deutschland besser studieren können, investiert der Bund bis 2020 rund zwei Milliarden Euro zusätzlich in die Qualität der Lehre. Das Geld fließt in den Qualitätspakt Lehre, ein gemeinsames Programm von Bund und Ländern. Die Idee dahinter: Wer mit guten Studienbedingungen lernt, der startet qualifizierter und motivierter ins Berufsleben. Das erhöht für jeden Einzelnen den Studienerfolg und die Chancen beim Jobeinstieg. Gute Lehre an den Hochschulen sorgt auch für mehr hochqualifizierte Akademiker, die Deutschland dringend braucht.

Wer profitiert vom zusätzlichen Geld?

Gefördert werden insgesamt 186 Hochschulen in ganz Deutschland, darunter sowohl große Unis als auch kleine Fachhochschulen. Die ausgewählten Hochschulen haben sich zuvor mit innovativen Konzepten beworben, wie sie ihren Studierenden ein noch besseres Studium bieten können. Eine Experten-Jury, in der auch Studierende saßen, hat die besten Konzepte ausgewählt und die Fördergelder verteilt.

Mehr Qualität in der Lehre - was bedeutet das für Studierende ganz konkret?

Die rund zwei Milliarden Euro werden in ganz unterschiedliche Bereiche investiert. Drei Beispiele: Mehr Lehrpersonal vom Professor bis zum Tutor sorgt für eine bessere Betreuung in kleineren Lerngruppen und mehr hilfreiche Unterstützung im Studium. Innovative Lehrveranstaltungen, besser qualifizierte Lehrkräfte und längere Öffnungszeiten in Bibliotheken machen das Studium effektiver und flexibler. Eine bessere Studienberatung hilft, sich für das richtige Studienfach zu entscheiden und den Weg bis zum erfolgreichen Abschluss zu gehen.

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