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Mehr internationale Erfahrung

Let's go! Der Bund fördert einen intensiven akademischen Austausch mit Europa und der Welt.

Warum will die Bundesregierung, dass Akademikerinnen und Akademiker mehr internationale Erfahrung sammeln?

Der Blick über den Tellerrand wird für den akademischen Nachwuchs immer wichtiger. Sprachkenntnisse, Studien- und Arbeitserfahrung im Ausland, Wissen über fremde Kulturen und ein internationales persönliches Netzwerk sind heute im Berufsleben oftmals nicht mehr wegzudenken. Deshalb fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung den internationalen Austausch an deutschen Hochschulen. Über zahlreiche Programme werden nicht nur Studienaufenthalte im Ausland gefördert, sondern auch renommierte ausländische Wissenschaftler dabei unterstützt, in Deutschland zu forschen und zu lehren.

Wie hilft der Bund mir, mein Auslandsstudium vorzubereiten und zu finanzieren?

Mindestens die Hälfte aller Studierenden soll mit Auslandserfahrung ins Berufsleben starten - das ist das Ziel der Bundesregierung. Um das zu erreichen, hat der Bund unter anderem das Auslands-BAföG eingeführt und fördert Programme von Mittlerorganisationen wie dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Dieser betreut nicht nur das EU-Programm ERASMUS, über das Studierende Auslandssemester und internationale Praktika absolvieren können, sondern vergibt auch Stipendien, zum Beispiel für Studien- und Forschungsaufenthalte im Ausland und fördert Hochschulkooperationen mit integriertem Auslandsstudium. Darüber hinaus wurde durch die Bologna-Reform die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen an ausländischen Hochschulen erleichtert. All das zeigt Erfolg: Bereits jeder dritte deutsche Bachelor- oder Masterstudent verbringt einen Teil seines Studiums im Ausland.

Studierende ins Ausland schicken - reicht das für mehr Internationalität an den Hochschulen?

Das ist nur ein Weg zu mehr Weltoffenheit an den Hochschulen. Der Bund vergibt auch Stipendien für ausländische Studierende. Und er fördert den internationalen Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, zum Beispiel über die Alexander von Humboldt-Stiftung sowie Gastdozenturen aus dem Ausland über den DAAD. Dadurch kommen mehr ausländische Wissenschaftler nach Deutschland und bringen so frischen Wind und neue Ideen in Forschung und Lehre.

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