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Mehr Vielfalt im Studium

Do it your way: Früher war das Studiensystem starrer. Dank Bologna und mehr Zugangsmöglichkeiten macht heute jeder seinen eigenen Weg.

Mit Bologna zu mehr Flexibilität - wie das?

Früher führte meist nur ein Weg zum Studienziel und die Unterschiede in Europa zwischen den Studienabschlüssen waren groß. Durch die neuen Bachelor- und Master-Studiengänge können heute in Deutschland mehr junge Menschen ein Studium absolvieren, das zur eigenen Karriereplanung passt, herausragende Leistungen in der beruflichen Bildung anerkennt, international vergleichbar ist und Mobilität erleichtert. Der Bologna-Prozess, an dem 47 Staaten beteiligt sind, hat hier die wichtigsten Weichen gestellt.

Und wie kommt nun mehr Vielfalt an die Hochschule?

Die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master bringen mehr Flexibilität: Nicht für jeden angestrebten Beruf braucht man den höchsten Abschluss - oder vielleicht möchte man nach dem Bachelor erst einmal Berufserfahrungen sammeln, bevor man das Studium mit dem Master abschließt. Ein weiterer Vorteil: Mehr Studierende an Unis oder Fachhochschulen verbringen einen Teil des Studiums im Ausland - denn die dort erbrachten Leistungen lassen sich heute besser anrechnen. Zudem kann ein Bachelor, der im Ausland erworben wurde, in Deutschland heute leichter anerkannt werden. Den internationalen Austausch fördert der Bund darüber hinaus auch in der Lehre, um auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den weltweiten Bildungsmarkt fit zu machen - eine Voraussetzung für die Internationalisierung der Hochschulen und eine moderne Lehre.

Studierende bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit - was tut der Bund, um auch dieser Vielfalt gerecht zu werden?

Bedarfsgerechte Angebote sind die Lösung. Flexibilität und Vielfalt bedeuten auch, dass auch ein Teilzeitstudium neben dem Beruf oder den Familienpflichten zum Erfolg führen kann, dass arbeitslose Akademiker und Berufsrückkehrer Anschluss und die Qualifikationen der beruflichen Bildung Anerkennung finden. In dem Wettbewerb "Offene Hochschulen" bewerben sich Hochschulen mit erprobten Lösungen, die mit der Unterstützung des Bundes Nachahmer finden.

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