Simulationen zur Zukunft der Energieversorgung im Gauss Centre for Supercomputing

Das Gebäude des Gauss Zentrums aus verschiedenen PerspektivenIm Gauss Centre for Supercomputing simulieren Supercomputer die Welt von Morgen. Ihre Prognosen tragen dazu bei, wichtige Probleme unserer Zeit zu lösen. So werden zum Beispiel wertvolle Szenarien zur Zukunft der Energieversorgung erstellt.

Die Zukunft der Energieversorgung ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Was sind die Alternativen für die heutigen Haupt-Energiequellen wie Erdöl, Erdgas, Atomenergie und Kohle? Sind Sonne, Wind und Wasser die Lösung?

Oder benötigen wir ganz andere Energiequellen? Wie können wir Energie effizienter nutzen und speichern? Wie können wir Energie sparen? Wie kann ein zügiger Energiewandel vollzogen werden? Und was braucht es dazu?

In Wissenschaft und Forschung ermöglichen Supercomputer den Blick in bisher unerforschte Dimensionen. Wie wandelt sich das Klima? Wie funktionieren Halbleiter oder Brennstoffzellen? Wie können Solarzellen verdichtet und leistungsoptimiert
werden? Wie kann Energie mit Wasserkraft effizient gespeichert werden?

Supercomputer ermöglichen Erkenntnisse, die auf klassischem Weg durch Experiment und Theorie nicht zu erreichen wären. Simulationen des zukünftigen Produktes sparen Entwicklungskosten, langwierige, aufwendige Tests und Zeit. Sie liefern den oft entscheidenden Vorsprung, um in Wirtschaft und Wissenschaft konkurrenzfähig zu bleiben. Somit leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu, den richtigen Energiemix
der Zukunft zu finden.

Blick in unerforschte Dimensionen - Das Gauss Centre for Supercomputing

Neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entstehen heute häufig zuerst im Computer. Simulationen des zukünftigen Produktes sparen Entwicklungskosten, langwierige Tests und Zeit. Sie liefern den oft entscheidenden Vorsprung, um in Wirtschaft und Wissenschaft vorne zu bleiben.

Bei der Entwicklung von Zukunftsprodukten werden Höchstleistungsrechner gebraucht, um aussagekräftige Simulationen zu erzielen. In der Wissenschaft können Supercomputer den Blick in bisher unerforschte Regionen öffnen. Wie wandelt sich das Klima, wie falten sich Proteine, wie funktionieren Halbleiter oder Brennstoffzellen?

Supercomputer vermitteln Erkenntnisse, die auf klassischem Weg nicht zu erreichen sind. Die drei deutschen Höchstleistungsrechenzentren in Garching, Jülich und Stuttgart bilden gemeinsam das deutsche Gauss Centre for Supercomputing.

Im Verbund schafft es das GCS in die PetaFlop-Klasse - mit 1.000.000.000.000.000 (einer Billiarde) Rechenoperationen pro Sekunde. Damit zählt das GCS zur Weltspitze
der "Zahlenfresser".

Homepage: www.gauss-centre.eu