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Hightech-Strategie

Photonik in Europa

Ein Europa ohne Grenzen verlangt zunehmend nach einer gemeinschaftlichen Koordination von Forschung und Entwicklung auf europäischer Ebene. Dabei ist die nationale Förderung nach wie vor unersetzlich. Sie erfährt jedoch eine zusätzliche Stärkung durch die Einbindung in den Europäischen Forschungsraum. Daher intensiviert das BMBF in wachsendem Maße die Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedsstaaten Europas.

Transnationale Forschungsförderung

Die stärkere Beteiligung deutscher Unternehmen und Forschungseinrichtungen an transnationalen und insbesondere europäischen Forschungsprojekten bietet große Chancen. Sie macht komplementäres Know-how aus anderen Mitgliedsstaaten verfügbar, erschließt neue Märkte für deutsche Produkte in Europa und ermöglicht den Zugang zu zusätzlichen Finanzmitteln durch EU-Förderung.

Bereits seit 2009 beteiligt sich das BMBF an den ERA-NET-Maßnahmen der Europäischen Kommission. Mit diesen Maßnahmen soll die Koordinierung öffentlich finanzierter Forschungsprogramme, die auf nationaler oder regionaler Ebene durchgeführt werden, erweitert und gestärkt werden.

Aktuelle Beispiele für eine solche Beteiligung sind das ERA-NET Plus im Bereich der Optischen Kommunikation sowie der Organischen (Opto-)Elektronik.

Die Kooperation auf europäischer Ebene soll auch im achten Forschungsrahmenprogramm der EU für die Jahre 2014 bis 2020 fortgesetzt werden.

Europäische Technologieplattform Photonics21

Führende Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich im Jahr 2005 zur Technologieplattform Photonics21 zusammengeschlossen. Inzwischen wirken hier mehr als 2.200 Mitglieder zusammen.

Die Plattform ist die Kommunikationszentrale der europäischen Photonik-Szene. Sie bietet Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit gezielt Informationen zu finden, europaweite Kontakte zu knüpfen, Kooperationen zu schließen und europaweit Synergien zu nutzen.

In sieben Arbeitsgruppen (Information & Kommunikation, industrielle Produktion, Life Sciences, Beleuchtung, Sicherheits- und Messtechnik, Optische Komponenten und Systeme sowie Aus- und Weiterbildung) erarbeiten Experten aus Forschung und Industrie Handlungsempfehlungen für die Europäische Kommission sowie Strategien zur Förderung einer europäischen Zusammenarbeit.

Photonik genießt mittlerweile einen besonderen Ruf: So hat die Vizepräsidentin der EU Kommission Neelie Kroes die Photonik zu einer von fünf Schlüsseltechnologien Europas ernannt.

Zusatzinformationen

Ansprechpartner

  • VDI Technologiezentrum GmbH

    • Transnationale Forschungsförderung
    • Sebastian Krug
    • VDI-Platz 1
    • 40468 Düsseldorf
    • Telefonnummer: 0211 6214-4 72
    • Faxnummer: 0211 6214-4 84
    • E-Mail-Adresse: krug@vdi.de
    • Homepage: http://www.vditz.de/forschungsfoerderung/optische-technologien/
    • Geförderte Vorhaben: http://foerderportal.bund.de/foekat/jsp/SucheAction.do?actionMode=searchlist&suche.lfdVhb=J&suche.ressort=BMBF&suche.pt=PT-VDI&suche.referat=513
  • Photonics21 Secretariat

    • c/o VDI Technologiezentrum GmbH
    • Markus Wilkens
    • VDI-Platz 1
    • 40468 Düsseldorf
    • Telefonnummer: 0211 6214 -478
    • Faxnummer: 0211 6214-4 84
    • E-Mail-Adresse: wilkens@vdi.de
    • Homepage: http://www.photonics21.org/
  • BMBF - Referat 513

    • Photonik, Optische Technologien
    • Heinemannstraße 2
    • 53175 Bonn
    • Telefonnummer: +49 (0) 228/ 9957-3259
    • Faxnummer: +49 (0) 228/ 9957-83259
    • E-Mail-Adresse: Frank.Schlie-Roosen@bmbf.bund.de