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Bildung
Als Symbol für den Wettbewerb zur Förderung von Bildungsnetzwerken reicht sich ein Gruppe von Menschen die Hände

Nachhaltigkeit kann gelernt werden - ein Wettbewerb

Wie können Unternehmen und Universitäten gemeinsam das Wissen über Nachhaltigkeit fördern? Wie wird eine Gemeinde zum Vorreiter bei der Nachhaltigkeit, und was können Bürger, Politik und Verwaltung dabei voneinander lernen? Um Fragen dieser Art zu beantworten, ist Bildung für nachhaltige Entwicklung von zentraler Bedeutung.

Gruppenbild mit sechs der 32 Sieger. Copyright: BMBFAus diesem Grund hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung zu einem Wettbewerb aufgerufen - zum Wettbewerb zur Förderung von lokalen Bildungs- und Kompetenznetzwerken für Nachhaltigkeit. Die 32 Sieger wurden am 25. September 2012 in Berlin geehrt. Ihre Ideen sind vielfältig: Sie reichen vom ehemaligen Eisenwerk "Alte Schmelz", das zum Lernort für Erneuerbare Energien umgebaut werden soll, über das Netzwerk "Stralsund 2052", das die Menschen vor Ort für den lokalen Klimaschutzprozess begeistern will, bis hin zum Schüler-Unternehmensnetzwerk zum nachhaltigen Wirtschaften in Heidelberg.

 

 

Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, Dr. Helge Braun im Gespräch mit Moderatorin Dr. Helle Becker. Copyright: BMBF."Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll, auf welche breite Resonanz Bildung für nachhaltige Entwicklung trifft. Das Lernen über Nachhaltigkeit hat in allen Bereichen unseres Bildungswesens einen festen und wichtigen Platz", erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Helge Braun.

Walter Hirche, Mitglied im Nachhaltigkeitsrat und Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Ideen. Copyright: BMBFAuch Walter Hirche, Mitglied im Nachhaltigkeitsrat und Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission ist beeindruckt: "Bei aller Vielfalt ist den Bildungsnetzwerken eines gemeinsam - sie finden kreative Wege für das, worum es bei der Bildung für Nachhaltige Entwicklung konkret geht: Dem Einzelnen Kompetenzen und Werte zu vermitteln und damit die Fähigkeit zu langfristigem Denken und Handeln zu fördern".

 

Der Wettbewerb richtete sich an Kommunen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Akteure, die sich für die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwick­lung engagieren. Ziel ist es, lokale Aktivitäten weiterzuentwickeln, zu bündeln und auch zur Sicht­barkeit und Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement beizutragen.

Aus über 180 Netzwerke, die Projektskizzen beim BMBF eingereicht haben, hat eine Expertenjury unter der Leitung von Walter Hirche die 32 Preisträger für eine Auszeichnung mit jeweils bis zu 35.000 Euro vorgeschlagen. Die Preisgelder belaufen sich auf insgesamt über 1 Millionen Euro.

Eine Übersicht über die Preisträger des Wettbewerbs zur Förderung von lokalen Bildungs- und Kompetenznetzwerken für Nachhaltigkeit sowie eine Kurzinformation über die Projekte finden Sie hier

Der Impuls für den Wettbewerb kam aus dem Parlamentarischen Beirat für Nachhaltige Entwicklung des Deutschen Bundestags und steht in Zusammenhang mit der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Der Beirat möchte mit dem Wettbewerb die Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland bekannter machen.

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