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Konzept

Zertifikat EU-Referent/in

Konzept und Struktur



Ziele der Weiterbildung

  • Schaffung eines Berufsbilds EU-Referentinnen und -Referenten
  • Verbessertes Standing der EU-Referent/innen gegenüber der Leitung ihrer Hochschule bzw. Forschungseinrichtung
  • Bessere Qualifizierung der deutschen EU-Referentinnen und -Referenten
  • Entwicklung einer kohärenten Beratungslandschaft mit exzellenten Dienstleistungen für Antragsteller/innen und Projektdurchführende
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Einrichtungen
  • Stärkung der deutschen Beteiligung an EU-Projekten

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Hochschulzertifikat

Wer die Weiterbildung erfolgreich absolviert hat, erhält ein Zertifikat derjenigen Hochschule, bei der er/sie die Module im Bereich der fachlichen Erweiterung belegt hat. Dafür sind an der Hochschule Osnabrück 21 ECTS-Punkte bzw. an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer 24 ECTS-Punkte erforderlich. Die Module im Bereich 'Fachliche Erweiterung' sind entweder an der Hochschule Osnabrück oder der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer zu belegen; sie können nicht "gemischt" werden.

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Teilnehmer/innenzahl

Die Weiterbildung ist (zunächst) für 20 Personen pro Jahr gedacht. Wenn die Zahl der Bewerber/innen die Zahl der Plätze übersteigt, wird die Geschäftsstelle die Plätze nach Passgenauigkeit vergeben.

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Zulassungsvoraussetzung

Um zur Weiterbildung zugelassen zu werden, ist ein erster qualifizierter Hochschulabschluss (mind. B.A. oder Äquivalent) erforderlich.

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Zeithorizont

Die Teilnehmer/innen des Jahrgangs 2013 beginnen die Weiterbildung im Januar 2013 mit dem verpflichtenden Basismodul (RP kompakt). Die Weiterbildung wird berufsbegleitend absolviert und kann innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden (bei Bedarf kann sie individuell aber auch auf einen längeren Zeitraum gestreckt werden).

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Zeitaufwand

Um das Hochschul-Zertifikat zu erhalten, müssen acht Module absolviert werden. Diese umfassen Präsenzveranstaltungen von 1-5 Tagen Dauer, die vor allem in Bonn bzw. in Osnabrück und Speyer angeboten werden. Je nach gewählten Modulen ist insgesamt mit ca. 20 Präsenztagen zu rechnen. Dies wird ergänzt um Selbstlern-Einheiten, die im Fernstudium erarbeitet werden.

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Pflicht- und Wahlpflichtbereiche

Basis-Modul der Weiterbildung ist eine einwöchige Einführung in das Rahmenprogramm (verpflichtend). Darauf bauen vier Bereiche auf; nur wer in jedem der Bereiche Module absolviert hat, kann das Hochschulzertifikat erhalten:

  1. Fachliche Erweiterung mit für EU-Referent/innen unverzichtbaren Modulen - die angebotenen Module zu Recht und Finanzen, Antragstellung und Projektmanagement sowie EU-Politik sind daher alle verpflichtend zu belegen.
  2. Fachliche Ergänzung: durch diese von den Hochschulen angebotenen Module wird die Forschungsförderung in den größeren Kontext eingebettet. Dafür sind zwei Module aus dem Angebot der jeweiligen Hochschule auszuwählen, z. B. Grundlagen des internationalen Wissenschaftssystems, Internationale Beziehungen, Wissenschaftssystem und Wissensmanagement, Innovation und Wissenstransfer
  3. Austausch / Peer Learning: Gegenseitiger Austausch, z. B. zu Organisationsprozessen in der Beratungsstelle, Informationsverarbeitung und Kommunikation - aus dem Angebot ist mindestens ein Modul verpflichtend auszuwählen
  4. Soft Skills: Verbesserung von sozialen Kompetenzen, z. B. Gutes Englisch für Antragstellende, Interkulturelles Management, Presse-Arbeit, Kommunikation - aus dem Angebot ist mindestens ein Modul verpflichtend auszuwählen

Bezüglich der Module im Bereich "fachliche Ergänzung" muss eine Entscheidung für eine der beiden Hochschulen getroffen werden. Hingegen stehen die "Soft Skills"-Module einrichtungsunabhängig zur Auswahl.

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Berücksichtigung individueller Bedürfnisse

Das Konzept der Wahlpflichtmodule lässt es zu, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diejenigen Module aus dem Angebot aussuchen, von denen sie in Hinblick auf ihre persönliche Vorbildung, die Spezifika ihrer Einrichtung und ihren konkreten Arbeitsalltag am meisten profitieren. Die getroffene Wahl findet auf Grund einer eingehenden Beratung statt und wird in einem sogenannten "persönlichen Entwicklungsplan" (PEP) festgehalten. Dieser kann auch eingesetzt werden, um die Leitung Ihrer Einrichtung davon zu überzeugen, dass sie von Ihrer Weiterbildung optimal profitiert.

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Kosten

Je nach Modul sind i. d. R. zwischen 150 und 600 Euro zu veranschlagen. Insgesamt ist für das Zertifikat mit Teilnahmegebühren von 2.200 bis 2.800 Euro zu rechnen. Hinzu kommen die individuellen Reise- und Aufenthaltskosten der Teilnehmer/innen.


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Stipendien

Das BMBF stellt eine begrenzte Anzahl von Stipendien für die Teilnahme-Gebühren zur Verfügung.

Zusatzinformationen

Informationsmaterialien

Faltblatt zur Weiterbildung

                       Faltblatt zur Weiterbildung

Das Faltblatt (Stand 2011) kann in gedruckter Form kostenlos bestellt werden.


Überblick zur Struktur der Weiterbildung

             Überblick zur Struktur der Weiterbildung

Der Überblick zur Struktur der Weiterbildung kann in gedruckter Form kostenlos bestellt werden.

Kontakt

  • Astrid Schwarzenberger

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1659
    • Faxnummer: 0228 / 3821-1649
    • E-Mail-Adresse: astrid.schwarzenberger@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de
  • Monika Schuler

    • PT-DLR, EU-Büro des BMBF
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1633
    • Faxnummer: 0228 / 3821-1649
    • E-Mail-Adresse: monika.schuler@dlr.de
    • Homepage: http://www.eubuero.de