
Wer die Weiterbildung erfolgreich absolviert hat, erhält ein Zertifikat derjenigen Hochschule, bei der er/sie die Module im Bereich der fachlichen Erweiterung belegt hat. Dafür sind an der Hochschule Osnabrück 21 ECTS-Punkte bzw. an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer 24 ECTS-Punkte erforderlich. Die Module im Bereich 'Fachliche Erweiterung' sind entweder an der Hochschule Osnabrück oder der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer zu belegen; sie können nicht "gemischt" werden.
Die Weiterbildung ist (zunächst) für 20 Personen pro Jahr gedacht. Wenn die Zahl der Bewerber/innen die Zahl der Plätze übersteigt, wird die Geschäftsstelle die Plätze nach Passgenauigkeit vergeben.
Um zur Weiterbildung zugelassen zu werden, ist ein erster qualifizierter Hochschulabschluss (mind. B.A. oder Äquivalent) erforderlich.
Die Teilnehmer/innen des Jahrgangs 2013 beginnen die Weiterbildung im Januar 2013 mit dem verpflichtenden Basismodul (RP kompakt). Die Weiterbildung wird berufsbegleitend absolviert und kann innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden (bei Bedarf kann sie individuell aber auch auf einen längeren Zeitraum gestreckt werden).
Um das Hochschul-Zertifikat zu erhalten, müssen acht Module absolviert werden. Diese umfassen Präsenzveranstaltungen von 1-5 Tagen Dauer, die vor allem in Bonn bzw. in Osnabrück und Speyer angeboten werden. Je nach gewählten Modulen ist insgesamt mit ca. 20 Präsenztagen zu rechnen. Dies wird ergänzt um Selbstlern-Einheiten, die im Fernstudium erarbeitet werden.
Basis-Modul der Weiterbildung ist eine einwöchige Einführung in das Rahmenprogramm (verpflichtend). Darauf bauen vier Bereiche auf; nur wer in jedem der Bereiche Module absolviert hat, kann das Hochschulzertifikat erhalten:
Bezüglich der Module im Bereich "fachliche Ergänzung" muss eine Entscheidung für eine der beiden Hochschulen getroffen werden. Hingegen stehen die "Soft Skills"-Module einrichtungsunabhängig zur Auswahl.
Das Konzept der Wahlpflichtmodule lässt es zu, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diejenigen Module aus dem Angebot aussuchen, von denen sie in Hinblick auf ihre persönliche Vorbildung, die Spezifika ihrer Einrichtung und ihren konkreten Arbeitsalltag am meisten profitieren. Die getroffene Wahl findet auf Grund einer eingehenden Beratung statt und wird in einem sogenannten "persönlichen Entwicklungsplan" (PEP) festgehalten. Dieser kann auch eingesetzt werden, um die Leitung Ihrer Einrichtung davon zu überzeugen, dass sie von Ihrer Weiterbildung optimal profitiert.
Je nach Modul sind i. d. R. zwischen 150 und 600 Euro zu veranschlagen
Das BMBF stellt eine begrenzte Anzahl von Stipendien für die Teilnahme-Gebühren zur Verfügung.

Das Faltblatt (Stand 2011) kann in gedruckter Form kostenlos bestellt werden.
Überblick zur Struktur der Weiterbildung
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