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Die CO2-neutrale, energieeffiziente und klimaangepasste Stadt

Der Energie- und Ressourcenverbrauch in Deutschland konzentriert sich überwiegend auf die Städte. Städte und urbane Lebensräume haben daher für die Bewältigung der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts eine Schlüsselfunktion. Aufgrund des erheblichen und stetig weiter steigenden Anpassungsbedarfs und auch aufgrund der vielfältigen Betroffenheit der Städte durch den Klimawandel sind alle gesellschaftlichen Akteure und alle Politikfelder disziplinübergreifend gefragt und müssen konzeptionell und praktisch zusammengeführt werden.

Die Verwirklichung der Zukunftsvision einer "CO2-neutralen, energieeffizienten und klimaangepassten Stadt" kann gelingen, wenn gleichzeitig die energetische Modernisierung von Gebäuden und Produktionsanlagen, die zukunftsfähige Gestaltung einer nachhaltigen Mobilität sowie der Ausbau intelligenter Energienetze vorangetrieben werden. Städte sollen sich dem Klimawandel anpassen und dafür das regionale Umfeld sowie unterschiedliche Stadt-Land-Beziehungen berücksichtigen. Die Aktivitäten setzen auf eine breite Beteiligung aller gesellschaftlichen Akteure.

 

Mit der Herausforderung der "CO2-neutralen, energieeffizienten und klimaangepassten Stadt" als einem der wichtigsten politischen Zukunftsthemen haben sich die zuständigen Ministerien schon umfassend auseinandergesetzt. Sie werden dabei von der Forschungsunion Wirtschaft- Wissenschaft unterstützt. Der damit bereits heute verfügbare Fundus an vielfältigen Erkenntnissen und Problemlösungen für Teilaspekte dieser komplexen Materie auf den verschiedensten Handlungs- und Erkenntnisebenen ist beeindruckend.

 

Die Hightech-Strategie greift die bereits zahlreich vorhandenen innovations- und forschungspolitischen Initiativen der zuständigen Ressorts auf und führt verschiedene Pfade zusammen. Zum einen sollen so wichtige Erkenntnisse der Forschung im Praxistest frühzeitig ihre Wirksamkeit unter Beweis stellen. Zum anderen ist es das Ziel, Einzelfragen der Praxis zeitnah den Weg zurück in die Forschung zu bahnen.

 

Federführende Ressorts: BMVBS, BMBF

Mitwirkende Ressorts: BMU, BMWi

Budget: Für das Zukunftsprojekt sind im Rahmen der jeweils geltenden Finanzplanung bis zu 560 Mio. Euro vorgesehen.

 

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