
Das Zukunftsprojekt bezieht seine Stärke aus den fachlichen Synergien zwischen den beteiligten Ressorts. Diese spiegeln sich auch in den drei ressortübergreifenden Forschungsinitiativen wider. Die erste Initiative "Energiespeicher" wurde bereits auf den Weg gebracht. Zwei weitere Initiativen zu den Themen "Netze" und "Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt" werden folgen. Die Arbeitsgruppe "Neue Technologien" der Plattform "Zukunftsfähige Netze" soll zudem konkrete Empfehlungen für die Setzung von Prioritäten in Forschung und Entwicklung geben. Um die Abstimmung der Forschungsaktivitäten im Energiebereich zu optimieren, wird überdies die Koordinierungsplattform "Energieforschungspolitik" der Ressorts ausgebaut, sowohl national mit den Bundesländern als auch international mit europäischen Forschungsinstitutionen.
Trotz ihres großen Engagements in der Forschungsförderung sieht die Bundesregierung die Hauptverantwortung für die Erforschung und Entwicklung innovativer Energietechnologien für eine erfolgreiche Energiewende bei der Wirtschaft, die sie deshalb bei der Erstellung des 6. Energieforschungsprogramms konsultierte und weiterhin in die Abstimmung ihrer diesbezüglichen Aktivitäten einbeziehen wird. Mit dem Zukunftsprojekt "Intelligenter Umbau der Energieversorgung" bekräftigt die Bundesregierung, dass Deutschland zu einer der energieeffizientesten und umweltschonendsten Volkswirtschaften der Welt werden kann.

Federführendes Ressort: BMWi
Mitwirkende Ressorts: BMELV, BMVBS, BMU, BMBF
Budget: Für das 6. Energieforschungsprogramm sind im Rahmen der geltenden Finanzplanung bis zu 3,7 Mrd. Euro vorgesehen. Diese werden zu großen Teilen zur Umsetzung des Zukunftsprojektes eingesetzt.