
Das Zukunftsprojekt baut auf dem bereits 2007 von der Bundesregierung begonnenen Forschungsprogramm "THESEUS - Neue Technologien für das Internet der Dienste" auf. In THESEUS werden Technologien entwickelt, die insbesondere den Zugang zu Informationen vereinfachen, Daten zu neuem Wissen verknüpfen und die Grundlage für neue Dienstleistungen im Internet schaffen. Dafür ist die Entwicklung semantischer Technologien entscheidend, die in einem jeweils spezifischen Kontext wichtige von unwichtigen Informationen trennen können. In das Zukunftsprojekt einbezogen ist der Spitzencluster "Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen", was die bedeutende Position Deutschlands im Bereich der Unternehmenssoftware unterstreicht.

Der Kristallisationskern für die weitere Ausgestaltung des Zukunftsprojektes ist das 2011 angelaufene "Aktionsprogramm Cloud Computing". In einem offenen Dialog von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden bestehende Herausforderung bei der Verbreitung und Nutzung von Cloud Computing angegangen. Dazu gehören Bereiche wie Standards, IT-Sicherheit und der Rechtsrahmen. Cloud Computing bedeutet einen Paradigmenwechsel für die IT-Anbieter: Sie müssen mit neuen Geschäftsmodellen reagieren. Gleichzeitig bietet Cloud Computing den IT-Anwendern vielfältige neue Möglichkeiten. Sie können zukünftig ihre IT effizienter und flexibler gestalten und sich somit besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Dem Mittelstand soll diese Umstellung mit dem Technologieprogramm "Trusted Cloud" und der Förderinitiative "KMU-innovativ: IKT" erleichtert werden.

Die Bundesregierung baut mit diesem Zukunftsprojekt die Wettbewerbsposition Deutschlands im gegenwärtig rasch entstehenden Internet der Dienste konsequent aus.
Federführendes Ressort: BMWi
Mitwirkende Ressorts: BMBF, BMI
Budget: Für das Zukunftsprojekt sind im Rahmen der jeweils geltenden Finanzplanung bis zu 300 Mio. Euro vorgesehen.