
Besondere Erfolge bescheinigt der OECD-Bericht Deutschland im Elementarbereich, also bei Vorschulen und Kindergärten: 2010 besuchten 96 % der Vierjährigen eine entsprechende Einrichtung - weit mehr als im OECD-Durchschnitt (79 %). Bei den Dreijährigen war der Abstand noch größer: In Deutschland besuchten 89 % der Dreijährigen eine Einrichtung des Elementarbereichs, im OECD-Durchschnitt waren es 66 %.
Auch die Bildungsbeteiligung der 15- bis 29-Jährigen über alle Bildungsniveaus hinweg ist im Berichtsjahr 2010 überdurchschnittlich hoch (Deutschland 51 %, OECD-Durchschnitt 47 %).
Die Zahl der Studienanfänger hat 2011 mit 517.000 Studierenden einen Höchststand erreicht. Die Quote der Hochschulabsolventen ist kontinuierlich gestiegen und hat sich von 14% in 1995 auf 30% in 2010 mehr als verdoppelt.
Der OECD-Bericht belegt: Je höher der Bildungsstand, desto höher das individuelle Einkommen sowie der gesellschaftliche Ertrag und desto geringer das Arbeitslosigkeitsrisiko.
In den Krisenjahren zwischen 2008 und 2010 war Deutschland das einzige OECD-Land, indem die Arbeitslosigkeit auf allen Bildungsniveaus nicht zu- sondern abgenommen hat.
Nach den Kriterien der OECD hat sich der Anteil der Ausgaben für Bildungseinrichtungen am BIP in Deutschland von 4,9 % im Jahr 2000 auf 5,3 % im Jahr 2009 erhöht. Nach nationaler Berechnung betrugen die Bildungsausgaben im Jahr 2009 6,9 % des BIP.
Bei den Ausgaben pro Schüler/Studierenden kann Deutschland - wie im Vorjahr - einen überdurchschnittlichen Anstieg der Ausgaben verzeichnen.
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Rede der Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen, anlässlich der Pressekonferenz zu "Bildung auf einen Blick" am 11. September 2012 in der Bundespressekonferenz Berlin
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