Wettbewerb

In drei Wettbewerbsrunden wurden jeweils fünf Spitzencluster ausgewählt, die über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren mit bis zu 40 Mio. Euro pro Cluster gefördert werden. Thematische Vorgaben gab es dabei nicht: Ausgewählt wurden die Bewerber mit den besten Strategien für Zukunftsmärkte - in ihren jeweiligen Branchen.

Grundlagen für die Auswahl und Förderung eines Spitzenclusters sind die Entwicklung von gemeinsamen strategischen Zielen und die Definition künftiger Entwicklungsvorhaben in einem bestimmten Technologiebereich. Eine wesentliche Voraussetzung ist die Einbindung der entscheidenden Akteure in die Innovations- und Wertschöpfungskette der Region. Folgende Kriterien sind im Hinblick auf die Strategie ausschlaggebend.

  • Maßgebliche finanzielle Beteiligung der Wirtschaft und privater Investoren.
  • Geplante Vorhaben bauen auf Stärken auf und führen zu nachhaltigen Veränderungen.
  • Steigerung der Innovationsfähigkeit und Entwicklung wettbewerbsrelevanter Alleinstellungsmerkmale zur Erlangung bzw. Festigung einer internationalen Spitzenposition.
  • Maßnahmen zur Entwicklung und Erprobung innovativer Kooperationsformen einschließlich eines professionellen Clustermanagements.
  • Clusterspezifische Ausbildung, Qualifizierung und Nachwuchsförderung.

Thematische Vorgaben gibt es nicht. Ausgewählt werden die Bewerber mit den besten Strategien für Zukunftsmärkte in ihren jeweiligen Branchen.

Der Auswahlprozess

Infografik: Auswahlprozess im Spitzencluster-Wettbewerb

Der Förderzeitraum

Infografik: Förderzeitraum des Spitzencluster-Wettbewerbs

Evaluation

Der Spitzencluster-Wettbewerb wird hinsichtlich der strategischen und technologischen Entwicklung der Cluster, ihrer Ausstrahlung auf das regionale und sektorale Umfeld sowie der Umsetzung der Innovationspotenziale in dauerhafte Wertschöpfung begleitend evaluiert. Zudem werden die Cluster in den Kontext der deutschen und internationalen Clusterlandschaft eingeordnet.

Ziel der Evaluation ist es, festzustellen, welchen Beitrag die Fördermaßnahme zur nachhaltigen Stärkung des Innovations- und Wirtschaftsstandorts Deutschland leistet sowie konkrete Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung des Förderinstruments zu unterbreiten.

Die Evaluation wird vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsförderung (RWI) koordiniert.

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Publikationen

  • Deutschlands Spitzencluster
    Germanys Leading-Edge Clusters ID = 1201

    Titelbild der Publikation

    2012, 48 Seiten
    Bestell-Nr.: 30549

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 4,28 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/deutschlands_spitzencluster_de_en.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

Ansprechpartner

  • Forschungszentrum Jülich GmbH, PtJ

    • Technologische und regionale Innovationen (TRI)
    • Dr. Labruier
    • Wilhelm-Johnen-Straße
    • 52428 Jülich
    • Telefonnummer: 02461 61-4046
    • Faxnummer: 02461 61-8047
    • E-Mail-Adresse: ptj@spitzencluster.de
    • Homepage: http://www.fz-juelich.de/ptj/spitzencluster/