Die nachhaltige Nutzung von biobasierten Ressourcen leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Rohstoffversorgung und zur Bewältigung des Klimawandels. In der Bioökonomie der Zukunft sollen nachwachsende Rohstoffe eine Alternative zum Erdöl bilden.
Der Cluster BioEconomy in Mitteldeutschland konzentriert sich auf die integrierte stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse zur Erzeugung von Werkstoffen, Chemikalien, Produkten aus neuen Materialien und Energieträgern. Dabei soll Biomasse verwendet werden, die nicht für die Nahrungsmittelproduktion genutzt werden kann. Die Verknüpfung verschiedener Wirtschaftsbereiche im Cluster (z.B. Holz- und Forstwirtschaft, chemische Industrie, Anlagenbau), ein clusterübergreifendes Stoffstrommanagement sowie die Entwicklung, Skalierung und industrielle Umsetzung von Produktionsverfahren ermöglichen eine Optimierung der Verwertung von Biomasse.
Der Cluster bündelt Kompetenzen von über 60 Partnern aus Forschung und Wirtschaft, mit denen er sowohl das gesamte Wertschöpfungsnetz der Bioökonomie als auch die gesamte Innovationskette abdeckt. Zu den Clusterpartnern zählen große Unternehmen wie Linde, TOTAL und Vattenfall, innovative Mittelständler wie Homatherm sowie Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CBP) Leuna, das Deutsche BiomasseForschungsZentrum und das Umweltforschungszentrum Leipzig. Angestrebt wird eine weltweit beispielhafte Umsetzung der Bioökonomie in der Region.
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