Informationstechnologien durch Mikro- und Nanotechnologie
Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) beansprucht bereits heute etwa acht Prozent der global erzeugten elektrischen Leistung und verursacht rund zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes. Für das Jahr 2020 wird eine Verdreifachung des IKT-Energiebedarfs prognostiziert.
Doch elektronische Systeme können durch den Einsatz energiesparender Mikro- und Nanotechnologie - bei gleichzeitiger Erhöhung der Leistungsfähigkeit - effizienter gestaltet werden. Der Cluster Cool Silicon entwickelt in der Region um Dresden Bauteile und komplexe Systemlösungen, die den Energieverbrauch von IKT-Systemen deutlich senken. Um dieses Ziel zu erreichen, werden am europaweit führenden Halbleiterstandort energieeffiziente Halbleiter für Rechnersysteme und Breitbandfunksysteme sowie kabellose und energieautarke Sensornetze entwickelt. Die hier entstehenden technologischen Neuerungen sind Vorreiter für andere Anwendungsbereiche wie die Medizintechnik und den Automobilbereich.
Zum Spitzencluster gehören mehr als 100 Unternehmen und Forschungseinrichtungen, darunter die TU Dresden und die TU Chemnitz sowie die Unternehmen Globalfoundries, Infineon und X-FAB. Auf lange Sicht will der Cluster Kommunikation klimaschonender gestalten und zu einem weltweit führenden Standort für Energieeffizienz in der Elektronik werden.
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