Wer sich beruflich weiterbilden will, braucht den passenden Kurs. Seit Anfang 2003 ist Eigeninitiative gefragt. Arbeitslose erhalten Bildungsgutscheine, den Kurs müssen sie selbst finden. Rund fünf Millionen Surfer im Jahr suchen danach im Internet. Die meisten Datenbanken werden staatlich gefördert. Andere sind kommerziell organisiert. Im Test bei der STIFTUNG WARENTEST: 14 Datenbanken mit bundesweiten und regionalen Weiterbildungsangeboten, 16 weitere Datenbanken im Kurztest.
Verglichen wurden die Angaben der Kursanbieter mit denen in den Datenbanken, zum Beispiel Inhalte und Kosten des Kurses sowie Adresse und Ansprechpartner des Anbieters. Qualitätskriterien waren Umfang und Vollständigkeit der Informationen in den Datenbanken sowie die Aktualität, die Such- und Eingrenzfunktion sowie die Nutzerfreundlichkeit.
Die optimale Datenbank für Weiterbildungskurse gibt es noch nicht: 13 von 14 waren "befriedigend", eine schnitt sogar nur "ausreichend" ab. Dabei unterscheiden sich die Datenbanken in den Einzelprüfungen zum Teil erheblich: Auf die Daten war nicht immer Verlass. Mal fehlten Details zum Veranstalter und dessen Angebot. Dann wurden wiederum Kurse gelistet, die es gar nicht mehr gab. Oder die Suchfunktion fand einfach keine Treffer. Noch schlechter sah es im Kurztest bei den 16 kleineren, themenspezifischen oder regionalen Datenbanken aus.
Bei der Suche in Datenbanken ist es wichtig, den Suchbegriff genau zu formulieren. Funktioniert dieser nicht, gilt es verschiedene Bezeichnungen und Schreibweisen auszuprobieren. Bleiben trotzdem Fragen offen, sollte der Verbraucher den direkten Kontakt zum Bildungsanbieter aufnehmen.
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(URL: http://www.warentest.de/pls/sw/SW.Startup?p_KNr=5003002111592720031002122321&p_E1=1&p_E2=0&p_E3=200&p_E4=30&p_id=1107046)
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(URL: http://www.iwwb.de/metasuche/)