14.01.2013 - 21.02.2013
Öffentliche Ausschreibung für einen Dienstleistungsauftrag
"Unterstützende Dienstleistungen bei der Implementierung des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR)"
- Auftraggeber:Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat 125 - Perspektiven der Wissensgesellschaft -
Hannoversche Straße 28 - 30
10115 Berlin
Tel.: (030) 1857 - 5450
Fax: (030) 1857 - 85450
E-Mail: Anja.Kunde@bmbf.bund.de
Homepage: http://www.bmbf.de
Aktenzeichen: 02332-3
- Art der Vergabe:Öffentliche Ausschreibung für einen Dienstleistungsauftrag
- Art und Umfang der Leistung:Fachliche und administrative Unterstützung der öffentlichen Verwaltung zur Umsetzung des DQR. Die zu erbringenden Dienstleistungen umfassen schwerpunktmäßig folgende Aufgaben:
- Allgemeine inhaltliche und organisatorische Unterstützung
- Inhaltliche und organisatorische Unterstützung bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Workshops, Tagungen, Experten-Arbeitsgruppen etc.
- Unterstützung bei der Weiterentwicklung und Pflege der DQR-Internetseite www.deutscherqualifikationsrahmen.de
- Unterstützung bei Kommunikationsmaßnahmen für die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit
Nähere Einzelheiten dazu sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen, die mit den Vergabeunterlagen angefordert werden kann.
- Lieferort:D-Berlin
- Etwaige Vorbehalte wegen der Teilung in Lose, Umfang der Lose und mögliche Vergabe der Lose an verschiedene Bieter:entfällt
- Ausführungsfrist: Die Ausführungsfrist beginnt am 01.04.2013 und endet voraussichtlich am 31.01.2017.
- Anschrift der Stelle, die die Vergabeunterlagen abgibt: Die Vergabeunterlagen sind schriftlich - auf dem Postweg, per Telefax oder E-Mail - bei der unter a) genannten Kontaktstelle anzufordern.
- Frist, bis zu der die Vergabeunterlagen spätestens angefordert werden können: 28.01.2013; 24 Uhr
- Anschrift der Stelle, an der die Vergabeunterlagen eingesehen werden können:siehe a)
- Frist, bis zu der Bieterfragen entgegen genommen werden:Fragen sind schriftlich - auf dem Postweg, per Telefax oder E-Mail - an die unter a) genannte Kontaktstelle zu richten.
Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis zum 12.02.2013, 12 Uhr eingehen, erst nach Ablauf der Angebotsfrist zu beantworten. Die Fragen und Antworten werden Unternehmen, die die vorliegende Unterlage angefordert haben, in anonymisierter Form schriftlich - auch per Telefax oder E-Mail - zur Verfügung gestellt.
Die Bewerber sind gehalten, ausschließlich im Wege schriftlicher Fragen mit dem Auftraggeber zu kommunizieren und von jedweder anderen Form der Kontaktaufnahme abzusehen.
- Höhe etwaiger Vervielfältigungskosten und Zahlungsweise:entfällt
- Ablauf der Angebotsfrist:21.02.2013; 12 Uhr
- Form des AngebotesDas Angebot ist in deutscher Sprache zu verfassen, am Ende des Angebotstextes zu unterschreiben und in einem doppelten Umschlag bei folgender Adresse einzureichen (maßgebend ist der fristgerechte Zugang des vollständigen Angebotes.):
Bundesministerium für Bildung und Forschung
z.H. Frau Anja Kunde
Hannoversche Straße 28-30
D-10115 Berlin
Der verschlossene (verklebte o. ä.) innere Umschlag muss wie folgt beschriftet sein:
Nicht öffnen!
Bitte mit Eingangsstempel und Uhrzeit weiterleiten an:
Frau Anja Kunde
Referat 125
Angebot im Vergabeverfahren:
"Unterstützende Dienstleistungen bei der Implementierung des Deutschen Qualifikations-rahmens für lebenslanges Lernen (DQR)"
Schlusstermin für den Eingang der Angebote: 21.02.2013, 12:00 Uhr
Es wird darauf hingewiesen, dass die rechtzeitige Zustellung des Angebotes im Verantwortungsbereich des Bieters liegt. Das Angebot ist in zweifacher Ausfertigung, einmal als Original (Papierfassung), einmal in kopierbarer Form (Papierfassung) einzureichen. Die Bieter sind aufgefordert, das Original in eindeutiger Form als "Original" zu kennzeichnen.
- Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen:entfällt
- Die wesentlichen Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Es gelten die VOL/B und die besonderen Liefer- und Zahlungsbedingungen des BMBF. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bieter gelten nicht.
- Die mit dem Angebot vorzulegenden Unterlagen, die ggf. vom Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers verlangt werden:Der Bewerber hat seinem Angebot die nachfolgend bezeichneten Erklärungen, Darstellungen und Unterlagen beizufügen. Teilweise werden entsprechende Vordrucke mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt. Die betreffenden Dokumente sind an der dafür vorgesehenen Stelle rechtsverbindlich zu unterschreiben. Die Leistungsfähigkeit in den nachfolgenden Punkten ist im Rahmen des Angebotes wie folgt nachzuweisen:
- Nachweis zur persönlichen und wirtschaftlichen Lage des Bieters
- Ausgefüllte und unterschriebene Bietererklärung (national)
- Beschreibung des Bewerbers und seiner institutionellen Struktur (u.a. Größe, Standort).
- Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern für den Leistungserbringer (nicht älter als sechs Monate), soweit die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist. Die Vorlage einer Fotokopie reicht insofern aus.
- Eigenerklärung, in der der Bieter nach bestem Wissen bestätigt, keine schweren Verfehlungen begangen zu haben, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellen. (entsprechend Formular I)
- Eigenerklärung, in der der Bieter nach bestem Wissen bestätigt, sich nicht in Liquidation zu befinden, keine schwere Verfehlungen begangen hat und den gesetzlichen Verpflichtungen nachgekommen ist. (entsprechend Formular II)
- Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass er seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung in der Vergangenheit ordnungsgemäß nachgekommen ist. (entsprechend Formular III)
- Nachweise zur Technischen/fachlichen Leistungsfähigkeit des Bieters
Darstellung von Referenzaufträgen (entsprechend Formular IV), die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind sowie Darstellung der beruflichen und fachlichen Befähigung (entsprechend Formular V) der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter.
Durch die Darstellungen sollen folgende Gesichtspunkte nachgewiesen werden, wobei für jede der im Folgenden genannten Voraussetzungen mindestens 1 und maximal 3 Referenzen vorzulegen sind.
Für die Darstellung der Referenzaufträge sowie der Qualifikationen wird jeweils ein entsprechender Vordruck mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
- Sehr gute Kenntnisse des deutschen Bildungssystems (Allgemeinbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung, Hochschulbildung, Weiterbildung) und aktueller bildungspolitischer Diskussionen und Entwicklungen in Deutschland.
- Sehr gute Kenntnisse der europäischen Bildungspolitik und einschlägige Erfahrung im Rahmen von Dienstleistungen zur Umsetzung europäischer bildungspolitischer Initiativen oder Programmen.
- Fachliche Kompetenz und Erfahrung in wesentlichen bildungsbereichs-übergreifenden Themen mit DQR-Relevanz wie z.B. Lernergebnisorientierung, Kreditpunktesysteme wie ECVET und ECTS, Validierung non-formalen und informellen Lernens u.a.
- Einschlägige Erfahrung mit dem Entwicklungsprozess des Deutschen Qualifikations-rahmens sowie gute Kenntnisse über den Stand der Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens in anderen europäischen Mitgliedstaaten.
- Langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Bundesministerien, Akteuren unterschiedlicher Bildungsbereiche, Sozialpartnern sowie europäischen Partnern
- Ausgewiesene Erfahrung im Bereich Veranstaltungsmanagement
- Zuschlags- und Bindefrist:31.03.2013
- Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Telefon: +49 02289499-0
Fax: +49 2289499-400
E-Mail: info@bundeskartellamt.de
Internet-Adresse: (URL) http://www.bundeskartellamt.de
Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter r) genannten Vergabekammer gestellt werden.
Bewerber/Bieter müssen Vergaberechtsverstöße unverzüglich bei der unter a) genannten Vergabestelle rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, und Bewerber, deren Bewerbung abgelehnt wurde, werden vor dem Zuschlag gem. § 101a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) informiert.
Berlin, 14.01.2013
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Im Auftrag
Anja Kunde