Das Rahmenprogramm soll geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung auf Spitzenniveau in neuen, nicht alltäglichen Zusammenhängen ermöglichen. Das gilt sowohl für Standorte in wissenschaftspolitisch wichtigen Regionen der Welt als auch für Standorte in Deutschland, deren weltweite Ausstrahlung als Orte der Spitzenforschung durch neue Partnerschaften signifikant erhöht wird.
Unsere Einrichtungen sollen so attraktiv sein, dass die besten ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gern nach Deutschland kommen. Mit den Käte Hamburger Kollegs, dem Wissenschaftskolleg zu Berlin, den Geisteswissenschaftlichen Zentren in Berlin und Leipzig sowie den Akademien der Wissenschaften bestehen gute Voraussetzungen dafür, dass Deutschland im globalen Wettbewerb um Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher erfolgreich ist.
Herausragende internationale Forschung zu fördern und die deutschen Geisteswissenschaften zu stärken, ist Ziel der zehn Käte Hamburger Kollegs. Zwischen 2007 und 2011 wählte ein international besetztes Gutachtergremium Kollegs an den Universitäten Bochum, Weimar, FU Berlin, HU Berlin, München, Köln, Erlangen-Nürnberg, Bonn, Jena und Essen-Duisburg aus, mit Themen in einem breiten Spektrum (von der Religionsgeschichte zwischen Asien und Europa bis hin zu Verflechtungen von Theaterkulturen). [mehr]
Das Wissenschaftskolleg zu Berlin (Institute for Advanced Study Berlin) wurde 1980 nach dem Vorbild des weltbekannten "Institute for Advanced Study" in Princeton gegründet.
Jährlich werden rund 40 Fellows verschiedenster Herkunftsländer, Disziplinen oder akademischer Positionen eingeladen. Sie bilden eine Lerngemeinschaft auf Zeit, die durch Fächervielfalt, Internationalität und Interkulturalität gekennzeichnet ist. [mehr]
Die vier Geisteswissenschaftlichen Zentren (GWZ) der Sitzländer sind außeruniversitäre Forschungsinstitute mit einer auf bis zu 12 Jahre aufgelegten ergänzenden Projektförderung durch den Bund. Sie verfolgen eine gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, forschen projektorientiert auf höchstem Niveau zu gesellschaftlich relevanten Themen und laden passgenau zu ihren Forschungsthemen internationale Gastwissenschaftler ein.
Basierend auf Empfehlungen des Wissenschaftsrates fördert das BMBF seit 2008 folgende Einrichtungen:
Die Gründung der Geisteswissenschaftlichen Zentren wurde 1991 vom Wissenschaftsrat empfohlen. Im Jahr 2005 wurden die Zentren vom Wissenschaftsrat evaluiert. Das BMBF hat den positiv evaluierten Einrichtungen eine Perspektive gegeben. Seit 2008 sichert es zusammen mit dem jeweiligen Sitzland die Finanzierung von vier Institutionen im Rahmen der Projektförderung im Zeitraum von sechs plus sechs Jahren.
In der Union der Deutschen Akademien sind die acht deutschen Akademien der Wissenschaften in Berlin, Düsseldorf, Göttingen, Hamburg, Heidelberg, Leipzig, Mainz und München zusammengeschlossen. Seit 1979/80 wird dort das Akademienprogramm, ein von Bund und Ländern gemeinsam finanziertes Programm zur Förderung langfristig angelegter Forschungsvorhaben vor allem in den Geisteswissenschaften, durchgeführt. Das Akademienprogramm dient der Erschließung, Sicherung und Vergegenwärtigung unseres kulturellen Erbes. Derzeit umfasst das mit 54 Millionen Euro jährlich geförderte Akademienprogramm insgesamt 150 Vorhaben mit 200 Arbeitsstellen (Stand 2013).
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(URL: http://www.kaete-hamburger-kollegs.de/)
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(URL: http://www.gwz-berlin.de/)
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(URL: http://www.akademienunion.de/)
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