Die Zusammenarbeit zwischen regionenbezogenen und systematischen Disziplinen (darunter Philologien, Geschichte, Politik-, Wirtschafts- und Religionswissenschaft) sowie von inländischen mit ausländischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen wird ausgebaut. So sollen international und interdisziplinär vernetzte Orte der regionenbezogenen Expertise in Deutschland sichtbar werden. Gefördert wird in zwei Förderlinien:
Die BMBF-Förderung der Regionalstudien trägt wesentlich dazu bei, dass Fragen der Globalisierung sowie Themen sämtlicher Weltregionen in der deutschen Forschung angemessen behandelt werden. Außerdem leistet sie wichtige Beiträge zur Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung. Der Bedarf an Wissen über fremde Regionen wächst stetig. Entsprechend eröffnen Forschung und Ausbildung in den Regionalstudien vielfältige Anwendungsfelder. Hierzu zählen Entwicklungszusammenarbeit, wirtschaftliche Kooperation, Diplomatie, Recht, Kulturaustausch und Katastrophenmanagement. Indem sie Entwicklungen im Ausland beobachten, bringen Regionalwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zudem ausländische Perspektiven in deutsche oder europäische Debatten ein. Deshalb sind sie häufig auch als Beratende von Politik und Öffentlichkeit gefragt.