Im Bereich der Projektförderung setzte das BMBF mit seiner Förderinitiative "Freiraum für die Geisteswissenschaften" in den Jahren 2007 bis 2012 nachhaltige Impulse für die sammlungsbezogene Forschung in Museen und Archiven. Im Förderschwerpunkt "Übersetzungsfunktion der Geisteswissenschaften" (2007-2014), werden Forschungen zu verschiedenen kulturellen "Übersetzungsleistungen" gefördert, wie z.B. zu menschlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten des Sprechens, Abbildens, Ordnens, Vergleichens, Zählens oder Erinnerns. [mehr]
Mit dem Förderschwerpunkt "Die Sprache der Objekte. Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen" möchte das BMBF die Perspektive auf die Materialität von Kultur weiter stärken und damit auch die Forschung in und mit Museen. Gefördert werden interdisziplinäre Verbundvorhaben, die einen Fokus auf sachkulturelle, wissenschafts- und technikhistorische, ethnohistorische oder archäologische Objekte legen. Ziel ist es, die Dinge mit ihren beabsichtigten und unbeabsichtigten Bedeutungseinschreibungen im Austausch der Geistes-, Kultur- sowie Sozialwissenschaften neu zu interpretieren.
Weiterhin bietet der europäische Forschungsverbund "Kulturelle Verflechtungen" Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die objektbasiert forschen, die Möglichkeit zu europäischen Kooperationen. Das BMBF unterstützt die Teilnahme der deutschen Forscherinnen und Forscher bei HERA, um die Internationalisierung der deutschen Geisteswissenschaften zu fördern. [mehr]
Auch die deutschen Universitäten verfügen über große und einzigartige Objektbestände. Die Situation dieser historisch gewachsenen Sammlungen ist heute jedoch häufig prekär. Vielerorts werden die universitären Sammlungen zu wenig für Forschung und Lehre genutzt und sind entsprechend kaum bekannt. Aus diesem Grund hat der Wissenschaftsrat 2011 empfohlen, die universitären Sammlungen stärker in die Forschungslandschaft zu integrieren. [mehr]
Forschung mit Objekten ist in der Regel anschaulich und kann dadurch intensive Bildungserlebnisse ermöglichen. Da Museen objektbasierte Forschung betreiben, sind sie als leistungsstarke Partner für außerschulisches Lernen mehr und mehr gefragt. So fördert das BMBF im Rahmen der Initiative "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" in den Jahren 2013 bis 2017 auch außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche an deutschen Museen.
Kulturelle Verflechtungen und Begegnungen in Geschichte und Gegenwart, ihre sozialen und politischen Dimension und ihre Übersetzung, Interpretation und Mediatisierung sind Gegenstand des transnational angelegten Forschungsprogramms "Cultural Encounters". Hier beteiligt sich das BMBF am EU-weiten Netzwerk HERA (Humanities in the European Research Area) um deutschen Forscherinnen und Forschern das Arbeiten auch in internationalen Forschungsverbünden zu ermöglichen und langfristig die Geisteswissenschaften in den EU-Forschungsförderungsprogrammen zu verankern.
Die Bekanntmachung für HERA "Cultural Encounters" erfolgte 2012. Ab Mitte 2013 werden die ausgewählten Projekte an den Start gehen. [mehr]
Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung Thomas Rachel, MdB, anlässlich des Parlamentarischen Abends "Museen als Brücken von der Forschung zur Bildung" am 12. Dezember 2012
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Wechselwirkung zwischen Natur und Geisteswissenschaften in der Archäologie
2012, 28 Seiten
Bestell-Nr.: 30704
Download [PDF - 1,98 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/neue_blicke_auf_alte_kulturen.pdf)

2012, 56 Seiten
Bestell-Nr.: 30740
Download [PDF - 7,51 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/museen_forschung_die_sich_sehen_laesst.pdf)
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