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Forschung mit dem kulturellen Erbe stärken

Die geisteswissenschaftliche Übersetzungskompetenz schlägt sich in den zentralen Bereichen der Verständigung (im Sinne intra- und interkultureller Diskurse), der Vergegenwärtigung (der Vergangenheit im Sinne eines kulturellen Gedächtnisses) und der Übertragung (im Sinne des Diskurses zwischen Geistes-, Sozial-, Lebens- und Naturwissenschaften) nieder. Sie antworten - in je unterschiedlicher Akzentuierung und Wahrnehmung - auf das Bedürfnis von Mensch und Gesellschaft nach Verstehen.

Dabei bedeutet das "Übersetzen" auch Interpretieren und Gestalten. Übersetzungsprozesse sind so nicht nur als ein Phänomen menschlicher Kultur zu betrachten, sondern als Movens der kulturellen und gesellschaftlichen Veränderung.

Im Zeitraum von 2009 bis 2014 werden interdisziplinäre Forschungsverbünde mit dem Ziel gefördert,

  • die geisteswissenschaftliche Expertise des "Übersetzens" herauszustellen und diese Kompetenz in interdisziplinären Arbeitszusammenhängen weiterzuentwickeln,
  • innovative Anwendungsfelder für die geisteswissenschaftliche Übersetzungskompetenz auch im Sinne einer Übersetzung von theoretischem Wissen in Orientierungs- und Handlungswissen zu erschließen,
  • die Forschung in und mit den Museen zu stärken, eine Vernetzung von Museen mit Hochschulen und Forschungsinstituten zu erhöhen und neue Allianzen zu ermöglichen.

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