Seit Frühjahr 2012 fördert das BMBF die Erprobungsphase einer Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Sammlungen an der Humboldt-Universität Berlin. Diese verfolgt das Ziel, die universitären Sammlungen fächer- und standortübergreifend als dezentrale Forschungsinfrastrukturen weiterzuentwickeln, indem ihre Bestände und Akteure vernetzt werden, sowie individuelle Vorgehensweisen miteinander abzustimmen.
Die Sammlungen sollen dabei unterstützt werden, ihre reichhaltigen Bestände besser für die Forschung zugänglich zu machen, sie in interdisziplinäre Forschungsprojekte einzubinden und mit der Forschung an Leibniz-Museen und anderen Forschungseinrichtungen zu vernetzen. Diesem Ziel dient auch die vom BMBF initiierte Allianz für universitäre Sammlungen.