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Bildung
Junge Mutter mit ihrem Kind

JOBSTARTER: das Förderprogramm für mehr Ausbildungsplätze

Seit 2006 unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit "JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden" Innovationen und Strukturentwicklung in der beruflichen Bildung. Das Programm ist so konzipiert, dass es mit wechselnden Förderschwerpunkten aktuelle Entwicklungen aktiv aufgreift. Über 280 innovative Projekte werden bisher gefördert. Sie schaffen zusätzliche Ausbildungsplätze in den Regionen und unterstützen mit zahlreichen Maßnahmen ausbildungsunerfahrene oder -müde Betriebe. Die Bilanz: Bisher konnten die JOBSTARTER-Projekte rund 62.600 Ausbildungsplätze akquirieren und 43.400 Jugendliche in Ausbildung vermitteln (Stand Januar 2013).

Programmstruktur und Fördervolumen

JOBSTARTER leistet einen wichtigen flankierenden Beitrag zu den Aktivitäten des "Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland". Das BMBF stellt für das Programm bis 2013 Fördergelder in Höhe von 125 Millionen Euro zur Verfügung, darunter auch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds. Umgesetzt wird JOBSTARTER von der Programmstelle beim Bundesinstitut für Berufsbildung. Vier Regionalbüros in Hamburg, Nürnberg, Berlin und Düsseldorf informieren zusätzlich vor Ort über die Förderungsbedingungen und aktivieren die Zusammenarbeit regionaler Projekte und Akteure.

Förderung in den Regionen

JOBSTARTER fördert Projekte, die in den Regionen zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze und ihre Besetzung unterstützen. Durch bessere Kooperation der Akteure vor Ort soll die regionale Verantwortung in der beruflichen Bildung gestärkt und zugleich ein Beitrag zur Strukturentwicklung geleistet werden. Auch grenzüberschreitend ausgerichtete Bildungskooperationen und Ausbildungsverbünde spielen eine wichtige Rolle - denn die Regionalentwicklung in Grenzregionen wird nicht mehr nur national realisiert. Gerade Deutschland hat mit seinen neun Nachbarstaaten so viele Grenzregionen wie kein anderes europäisches Land.

Themenschwerpunkte

Von Februar bis April läuft die Ausschreibung der sechsten Förderrunde von JOBSTARTER.

Mit der fünften Förderrunde zielt JOBSTARTER insbesondere auf eine nachhaltige Fachkräftesicherung durch betriebliche Ausbildung, europäische Öffnung und gesteigerte Attraktivität dualer Berufsausbildung.  Dies sind die Themenschwerpunkte:
. Ausbildungsinitiativen in ausgewählten Branchen
. Entwicklung des betrieblichen Ausbildungsangebotes für ausgewählte Zielgruppen
. Entwicklung und Stabilisierung regionaler Ausbildungsstrukturen
. Anschlussfähigkeit und Flexibilitiät durch zusätzliche Qualifikationsmöglichkeiten während der dualen Ausbildung
. Europäische Ausbildungskooperationen
Ein Fokus liegt auf der  Akquise von Ausbildungsplätzen in neuen Berufen und in Zukunftsbranchen wie den Erneuerbaren Energien. Einige Projekte widmen sich besonders Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund, weil die Ausbildungsbeteiligung hier noch unterdurchschnittlich ist. Die Förderung von Stiftungen in der beruflichen Bildung wie auch die Verbundausbildung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden Projekte, die die neuen Handlungsspielräume des Berufsbildungsgesetz (BBiG) modellhaft erproben, zum Beispiel die Teilzeitberufsausbildung. Sie eröffnet jungen Menschen mit Familienverantwortung eine realistische Perspektive auf eine qualifizierte Berufsausbildung. Die Möglichkeit dazu wurde im BBiG 2005 verankert. Im JOBSTARTER-Programm leisten Projekte erfolgreiche Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit bei Betrieben und Auszubildenden, um die Teilzeitausbildung zu bewerben.
Projektdurchführende sind Kammern, kommunale und regionale Einrichtungen, Bildungsdienstleister und Betriebe.

Mehr unter http://www.jobstarter.de/

  • Bildung

    Die Pilotinitiative DECVET

    Bisher fehlt für die berufliche Bildung eine einheitliche Systematik, um Lernleistungen zu beschreiben und anzurechnen. Das wird sich durch die Pilotinitiative DECVET ändern.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/15504.php)
  • Bildung

    JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden

    "JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden" zielt auf eine bessere regionale Versorgung Jugendlicher mit betrieblichen Ausbildungsplätzen durch die Gewinnung von Betrieben für Ausbildung. Die neue Webseite des Programms bietet alle Infos auf einen Blick.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/6343.php)
  • Bildung

    JOBSTARTER CONNECT - Ausbildungsbausteine in der Praxis

    Vielen jungen Menschen gelingt der unmittelbare Einstieg in eine abschlussorientierte Berufsausbildung nicht. Hier greift das von der Bundesregierung im Rahmen der Qualifizierungsinitiative "Aufstieg durch Bildung" initiierte Programm JOBSTARTER CONNECT.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/13386.php)
  • Kran

    Bildung

    Das Ausbildungsplatzprogramm Ost

    Letztmalig wurden 5.000 zusätzliche Ausbildungsplätze in den Jahren 2009/2010 vom Bund und den Neuen Ländern im Rahmen des Sonderprogramms "Ausbildungsplatzprogramm Ost" gefördert. Dazu haben Bund und Länder am 12. Juni 2009 in Berlin das Ausbildungsplatzprogramm Ost 2009/2010 vereinbart.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/2323.php)

Zusatzinformationen

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(URL: http://www.bmbf.de/en/2313.php)

Publikationen

  • Ausbildung in Teilzeit-ein Gewinn für alle ID = 1586

    Titelbild der Publikation

    Jobstarter Praxis-Band 7

    2013,

    Download [PDF - 8,01 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/ausbildung_in_teilzeit_-ein_gewinn_fuer_alle.pdf)

  • Ausbildung in Teilzeit ID = 1304

    Titelbild der Publikation

    Finanzierungsmöglichkeiten des Lebensunterhaltes im Überblick

    2012, 28 Seiten
    Bestell-Nr.: 30617

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 1,40 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/ausbildung_in_teilzeit.pdf)

  • JOBSTARTER REGIONAL ID = 1560

    Titelbild der Publikation

    2/2012 - Ausbildung im Handwerk: Können, Kunst und Karriere

    2012, 16 Seiten
    Bestell-Nr.: 30766

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 6,41 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/jobstarter_regional_2_2012.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)