
JOBSTARTER leistet einen wichtigen flankierenden Beitrag zu den Aktivitäten des "Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland". Das BMBF stellt für das Programm bis 2013 Fördergelder in Höhe von 125 Millionen Euro zur Verfügung, darunter auch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds. Umgesetzt wird JOBSTARTER von der Programmstelle beim Bundesinstitut für Berufsbildung. Vier Regionalbüros in Hamburg, Nürnberg, Berlin und Düsseldorf informieren zusätzlich vor Ort über die Förderungsbedingungen und aktivieren die Zusammenarbeit regionaler Projekte und Akteure.
JOBSTARTER fördert Projekte, die in den Regionen zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze und ihre Besetzung unterstützen. Durch bessere Kooperation der Akteure vor Ort soll die regionale Verantwortung in der beruflichen Bildung gestärkt und zugleich ein Beitrag zur Strukturentwicklung geleistet werden. Auch grenzüberschreitend ausgerichtete Bildungskooperationen und Ausbildungsverbünde spielen eine wichtige Rolle - denn die Regionalentwicklung in Grenzregionen wird nicht mehr nur national realisiert. Gerade Deutschland hat mit seinen neun Nachbarstaaten so viele Grenzregionen wie kein anderes europäisches Land.
In der fünften und letzen Förderrunde zielt JOBSTARTER insbesondere auf eine nachhaltige Fachkräftesicherung durch betriebliche Ausbildung, europäische Öffnung und gesteigerte Attraktivität dualer Berufsausbildung. Dies sind die Themenschwerpunkte:
Ein Fokus liegt auf der Akquise von Ausbildungsplätzen in neuen Berufen und in Zukunftsbranchen wie den Erneuerbaren Energien. Einige Projekte widmen sich besonders Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund, weil die Ausbildungsbeteiligung hier noch unterdurchschnittlich ist. Die Förderung von Stiftungen in der beruflichen Bildung wie auch die Verbundausbildung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden Projekte, die die neuen Handlungsspielräume des Berufsbildungsgesetz (BBiG) modellhaft erproben, zum Beispiel die Teilzeitberufsausbildung. Sie eröffnet jungen Menschen mit Familienverantwortung eine realistische Perspektive auf eine qualifizierte Berufsausbildung. Die Möglichkeit dazu wurde im BBiG 2005 verankert. Im JOBSTARTER-Programm leisten Projekte erfolgreiche Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit bei Betrieben und Auszubildenden, um die Teilzeitausbildung zu bewerben.
Projektdurchführende sind Kammern, kommunale und regionale Einrichtungen, Bildungsdienstleister und Betriebe.
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1/2012 - Zukunftsbranche Kunststoff - Azubis gesucht!
2012, 16 Seiten
Bestell-Nr.: 30678
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2/2011 - Gender Mainstreaming: Chancengleichheit in der Ausbildung
2011, 16 Seiten
Bestell-Nr.: 30652
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1/2011 - KAUSA bringt Migranten und Ausbildung zusammen
2011, 16 Seiten
Bestell-Nr.: 30620
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