Das bis 1994 unter dem Namen Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft bekannte Ministerium war am 20. Oktober 1955 von Bundeskanzler Konrad Adenauer unter der Bezeichnung "Bundesministerium für Atomfragen" gegründet worden. Das heutige BMBF hat also eine 50jährige Geschichte.
Der Name "Bundesministerium für Atomfragen" war ein deutlicher Beleg für die politische Zielsetzung in den 50er Jahren, die eine friedliche Nutzung der Kernenergie anstrebte. Die Finanzierung der großen Forschungsorganisationen lag damals in der Verantwortung des Bundesinnenministeriums. 1962 rückten mit der Bezeichnung "Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung" erstmals andere Aufgabenstellungen in den Mittelpunkt - die allgemeine Wissenschaftsförderung sowie zusätzlich die Förderung der Raumfahrtforschung. Der Ausbau der Großforschungseinrichtungen wurde gefördert, die anteilige Finanzierung des Hochschulbaus begann und ein erstes Förderprogramm für die Datenverarbeitung wurde aufgelegt.
Nach einer Grundgesetzänderung, durch die der Bund Zuständigkeiten in der Bildungsplanung und der Forschungsförderung bekam, erhielt das Haus 1969 die Bezeichnung Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBW), die es bis zur Vereinigung mit dem Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) im Jahre 1994 behielt. Das BMFT war 1972 gegründet worden, um die Grundlagenforschung, die angewandte Forschung und die technologische Entwicklung zu fördern. Schwerpunkte waren von Beginn an die Forschung in den Bereichen Raumfahrt und Verkehr, Umwelt und Energie, Datenverarbeitung, Biotechnologie und Gesundheitsforschung. Aus der Zusammenlegung von BMBW und BMFT wurde 1994 das heutige BMBF gebildet.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat zwei Dienstsitze, einen in Bonn und einen in Berlin. Grundlage für diese Aufteilung auf den "alten" Regierungssitz und die Hauptstadt ist das Berlin/Bonn-Gesetz, mit dem für die Region Bonn die Folgen des Umzugs von Parlament und Regierung ausgeglichen werden sollen.
Einer der Schwerpunkte dabei ist es, Bonn als Wissenschaftsstandort auszubauen.
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Hannoversche Straße 28-30
2010, 2 Seiten
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