
An den Fließbändern der Automobilbauer ist die individuelle Fertigung nach Bestellung schon Alltag. Unter 10.000 Autos, die vom Fließband rollen, sind heute keine zwei identisch ausgestattet. Die industrielle Massenfertigung ist auf dem Rückzug. Produktion aber auch Dienstleistungen müssen immer stärker auf spezifische Kundenbedürfnisse zugeschnitten sein. Gleichzeitig verschärft sich der Preisdruck.
Das alles stellt neue Anforderungen an Unternehmen sowohl in der Investitions- als auch in der Konsumgüterindustrie. Verbesserte Fähigkeiten zur kundenindividuellen Produktion, insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau und in der Autoindustrie, haben erhebliche volkswirtschaftliche Auswirkungen. Hier hat die Produktion in Deutschland eine gute Ausgangsposition. Zielgerichtete Forschung soll zu deren weiterer Stärkung beitragen.
Mit Forschungsarbeiten in diesem Förderschwerpunkt werden ganzheitliche Ansätze verfolgt, die von der Entwicklung kundenindividueller Produkte über neue Fertigungsverfahren und Ausrüstungen sowie Unternehmensnetze und Logistik für die wirtschaftliche kundenindividuelle Produktion bis zur Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reichen. Zu den Themenfeldern von gehören unter anderem:
Kundenindividualität erfordert ein hohes Maß an Information, Wissen und Abstimmung. Das gilt für die Abstimmung mit den Kunden genauso wie im innerbetrieblichen Bereich und mit den Zulieferern. Um kundenindividuelle Produkte wirtschaftlich herstellen zu können, müssen künftige Produktionssysteme wesentlich besser als heute folgende Potenziale aufweisen und Kriterien erfüllen:
Die maßgeblichen Zielstellungen und eine Vorschau auf die angestrebten Ergebnisse werden im Rahmen der "Großen Schweißtechnischen Tagung" des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS) im September 2008 in Dresden im gemeinsamen Vortragszug "BMBF-Forschungsförderung - Fügen im Produktlebenszyklus" präsentiert
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