
Einige Industriebranchen tragen in besonderer Weise zur Exportstärke Deutschlands bei. Fahrzeug- und Maschinenbau, Chemische Industrie, Elektrotechnik/Elektronik, Informations- und Kommunikationstechnik sowie die Energieversorgung haben gemeinsam einen wesentlichen Anteil am deutschen Handelsbilanzüberschuss. Alle diese Branchen profitieren in besonderem Maße von Entwicklungen in der Materialforschung.
Neue Ergebnisse in der Materialforschung sind wichtig für neue Produkte und Produktionsverfahren, mit denen sich neue Märkte erschließen und Produktionsschritte effizienter realisieren lassen. Nicht minder wichtig für die Produktion in Deutschland ist aber, dass die Materialforschung auch für enorme Kostensenkungen bei der Produktion genutzt werden kann. Der Anteil der Materialkosten an der Produktion beträgt beim verarbeitenden Gewerbe über 50%. Einsparungen durch einen effizienten Einsatz von Rohstoffen können daher einen erheblichen Wettbewerbsvorteil mit sich bringen.
Innovationen im Werkstoffsektor müssen möglichst rasch von der Industrie in wettbewerbsfähige Produkte und Verfahren umgesetzt werden. Dies gilt auch für die Bereiche öffentlich-technische Sicherheit, Nachhaltigkeit und dabei insbesondere die Ressourcenschonung.
Das Verständnis für die Eigenschaften von Werkstoffen und deren gezielte Konstruktion entstand erst in den letzten 100 Jahren mit neuen wissenschaftlichen Methoden in der Festkörperphysik und der Chemie. Seither wird neu gewonnenes Wissen genutzt, um Werkstoffe immer genauer und gezielter "maßzuschneidern". Die moderne Werkstoffentwicklung ist mittlerweile hochgradig interdisziplinär: Expertinnen und Experten aus Verfahrenstechnik, Medizin, Biologie und Informatik werden genau so gebraucht wie aus der Chemie, Physik und den Materialwissenschaftlen.
Das BMBF fördert seit den 70er Jahren die Materialforschung und ausgewählte Schwerpunkte der Chemietechnik. Ende der 90er Jahre kam die Nanotechnologie hinzu. Die technologische Entwicklung und das Zusammenwachsen unterschiedlicher Forschungsbereiche führte dazu, die Programme "Materialforschung" und "MaTech - Neue Materialien für Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts" sowie das Fördergebiet "Chemische Technologien" zu einem neuen Rahmenprogramm zusammenzufassen.
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