Der Industrie- und Innovationsstandort Deutschland braucht hochqualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs in den Technologiefeldern mit großer Querschnitts- und Breitenwirkung, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Eine wesentliche Bedingung sind verbesserte Rahmenbedingungen für hochqualifizierte Fachkräfte zu schaffen. Mit der Fördermaßnahme NanoMatFutur will das BMBF dem wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Werkstoff- und Nanotechnologie in Deutschland im Sinne einer Exzellenzförderung gute Startbedingungen ermöglichen, Abwanderungen vorbeugen und Rückkehrwillige aus dem Ausland ermutigen.
Im Fokus der Fördermaßnahme stehen innovative Forschungsthemen aus Werkstoffforschung, Che-mie und Nanotechnologie mit interdisziplinärem Ansatz. Die Forschungsansätze berücksichtigen neu-este Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung, gleichzeitig setzen Werkstoff- und Nanotechnologie neue Impulse für innovative Anwendungen. Typische Anwendungsfelder sind

Quelle: iStockPhoto/piepert
Die Zielgruppe sind junge Wissenschaftler aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Die Fördermaßnahme ermöglicht ihnen, eine eigene Nachwuchsgruppe aufzubauen und ihre wissenschaftliche Exzellenz mit einem anspruchsvollen interdisziplinären Forschungsansatz zu beweisen. Der Wettbewerb läuft über mehrere Jahre und sieht zunächst drei Stichtage zum 15.10.2011, 15.10.2012 und 15.10.2013 vor.
Weitere Details sind in der Bekanntmachung vom 05.07.2011 geregelt (http://www.bmbf.de/foerderungen/16771.php).
Der Nachwuchswettbewerb NanoMatFutur knüpft an positive Erfahrungen aus dem inzwischen abge-schlossenen Nano-Nachwuchswettbewerb NanoFutur an: In zwei Auswahlrunden wurden 29 Nach-wuchswissenschaftler (aus 115 Vorschlägen) ausgewählt, die mit insgesamt ca. 42 Mio. € gefördert wurden. Schwerpunkte waren die Herstellung von Nanopartikeln, die Untersuchung ihrer Struktur und Eigenschaften und die Identifizierung des Anwendungspotenzials. Die Anwendungen lagen beispiels-weise in den Bereichen Sensorik, Nanochemie, Life Sciences, Nanoelektronik und Nanooptik.
Von den geförderten Nachwuchswissenschaftlern haben inzwischen 13 einen Ruf auf eine Professur erhalten, fünf haben unternehmerische Aktivitäten mit der Ausgründung von Startups begonnen. In den Nachwuchsgruppen waren insgesamt über 120 Wissenschaftler und 20 Techniker beteiligt. Erfolgsgeschichten aus dieser Förderung zeigt die Broschüre "Nachwuchs für die Nanotechnologie" auf.
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Status Quo of Nanotechnology in Germany
2009, 93 Seiten
Bestell-Nr.: 30477
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