Ministerium

Personalentwicklungskonzept

Personalentwicklung ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Dienstleistungsorientierung, Kosteneffizienz der Verwaltung und Optimierung der Verwaltungsabläufe. Denn zum "Modernen Staat" gehören motivierte, leistungsorientierte Beschäftige, die ihr Entwicklungspotential kennen und ausschöpfen.

Strategische Personalentwicklung ist ein wesentliches Element einer modernen, leistungsfähigen Verwaltung.

Mit dem Programm "Moderner Staat - moderne Verwaltung" hat die Bundesregierung den Grundstein für eine umfassende Modernisierung von Staat und Verwaltung gelegt. Zu den wesentlichen Anliegen des Reformvorhabens gehört es, die Effizienz der Verwaltung durch einen verbesserten Einsatz des vorhandenen Personals, ausgerichtet an den jeweiligen persönlichen Entwicklungspotentialen, zu steigern.

Das BMBF hat zur Erarbeitung des hauseigenen Personalentwicklungskonzeptes eigens eine "Steuerungsgruppe Personalentwicklung" eingerichtet, die sich aus Mitgliedern aller Laufbahngruppen und Abteilungen, der Gleichstellungsbeauftragten und der Personalvertretung des Hauses zusammensetzt.

Die Steuerungsgruppe Personalentwicklung stützt sich bei ihrer Arbeit auf die Ergebnisse einer im Jahr 2001 durchgeführten Mitarbeiterbefragung.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind folgende Bausteine des Personalentwicklungskonzeptes fertig gestellt:

  • Führungs- und Kooperationsleitlinien,
  • "Anerkennung motiviert" und
  • Vorgesetztenrückmeldung.

Die Leitlinien für Führung und Kooperation legen fest, was im BMBF unter Führung und Kooperation verstanden wird. Richtige Führung und Kooperation sind eine grundlegende Voraussetzung für ein gutes Betriebsklima. Dies steigert nicht nur die Motivation und die Arbeitszufriedenheit, sondern auch die Arbeitseffektivität.

Voraussetzung für eine hohe Motivation jeder Mitarbeiterin und jedes Mitarbeiters ist es, dass ihre bzw. seine Leistungen wahrgenommen, beachtet und anerkannt werden. Durch die Entwicklung von Grundsätzen und die Ausarbeitung besonderer Anerkennungsformen im Baustein "Anerkennung motiviert" soll die Vermittlung von Anerkennung im BMBF gefördert werden.

Die Vorgesetztenrückmeldung ist ein Instrument zur Verbesserung von Führungsverhalten und Kommunikation. Sie soll den Führungskräften die Möglichkeit geben, ihr Selbstbild bezüglich der Wahrnehmung des eigenen Führungsstils mit dem Fremdbild ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vergleichen. Für die im Sommer 2002 durchgeführte Vorgesetztenrückmeldung haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Führungsverhalten ihrer Vorgesetzten mittels eines Fragebogens bewertet. Die Daten wurden anonymisiert ausgewertet und mithilfe externer Berater individuell rückgemeldet. Darüber hinaus wurden Optimierungsvorschläge erarbeitet.

Das BMBF versteht Personalentwicklung als dynamische Gemeinschaftsaufgabe aller Beteiligten, die schrittweise verwirklicht werden muss. Die bereits erarbeiteten Bausteine markieren den Einstieg in dieses prozesshafte Vorgehen. Die Steuerungsgruppe Personalentwicklung wird sukzessive weitere Instrumente der Personalentwicklung erarbeiten. Das modellhafte Vorgehen im Rahmen einer hausweiten Steuerungsgruppe fördert dabei ein hohes Maß an Akzeptanz bei allen Beschäftigten und erlaubt es, die jeweiligen Bausteine des Personalentwicklungskonzeptes flexibel auf die Entwicklungen und Veränderungen einer sich stark verändernden Ministerialverwaltung zuzuschneiden.