
Untersuchungen des 5. Rahmenprogramms haben nachgewiesen, wie unterrepräsentiert Frauen in der EU-Forschung sind. Durch aufgelegte Maßnahmen und spezifische Instrumente ist eine steigende Tendenz in der Beteiligung zu verzeichnen. Die Unterrepräsentanz von Frauen besteht aber weiterhin sowohl in der Forschung als auch in den EU-Gremien. Chancengerechtigkeit und die Sicherung der Fachkräfte in Forschung und Entwicklung erfordern in der EU-Forschung eine höhere Beteiligung von Wissenschaftlerinnen.
In Deutschland unterstützt die 2001 eingerichtete vom BMBF geförderte Kontaktstelle "Frauen in die EU-Forschung" (FiF) dieses Ziel durch Öffentlichkeitsarbeit, Informationsveranstaltungen und Beratung. FiF bietet Erstinformationen zu den Projekten des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms und berät Antragstellerinnen und potentielle Gutachterinnen. Ferner verfolgt FiF die Entwicklungen zur Beteiligung und zur Chancengleichheit.
In der Helsinki Gruppe befassen sich Vertreterinnen und Vertreter der jeweils zuständigen staatlichen Institutionen aus den europäischen Mitgliedsstaaten mit dem Politikfeld "Frauenförderung in Wissenschaft und Forschung".
Ziel der Helsinki Gruppe ist die Unterstützung der Europäischen Kommission bei der Entwicklung vergleichender Statistiken und europäischer Indikatoren als Grundlage für die bessere Feststellung der Beteiligung von Frauen an der europäischen Forschung. Der Dialog und der Erfahrungsaustausch über Maßnahmen und Strategien zur Förderung der Beteiligung von Frauen in der Forschung auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene sind wichtige Inhalte der Arbeit dieser Beratungsgruppe.
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