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Zusammenarbeit mit den GUS-Staaten

Die Kooperation mit den Nachfolgestaaten der Sowjetunion baut einerseits auf traditionell sehr engen Beziehungen auf und hat durch die enge Partnerschaft zwischen der EU und dieser Region im Rahmen des europäischen Nachbarschaftskonzepts sowie der Sonderbeziehungen der EU zu Russland und der Ukraine weitere Impulse erhalten.

Schwerpunktländer in der Zusammenarbeit mit den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten ("GUS") - den Nachfolgestaaten der Sowjetunion - sind die Russische Föderation ("Russland") und die "Ukraine". Die Kooperation umfasst nahezu alle Gebiete in Forschung und Technologie. Diese Länder werden darüber hinaus auch bei der Umgestaltung ihrer Forschungslandschaft im Hinblick auf marktwirtschaftliche Erfordernisse unterstützt. In vielen Forschungsbereichen ist Deutschland für Russland und die Ukraine der wichtigste Partner.

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    Russische Föderation

    Die Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Technologie ist eine wesentliche Säule der deutsch-russischen Beziehungen. Im April 2005 hatten beide Länder mit der "Gemeinsamen Erklärung über die deutsch-russische Strategische Partnerschaft in Bildung, Forschung und Innovation" den politischen Willen bekräftigt, die erfolgreiche Zusammenarbeit in einem breiten Spektrum von Forschungsgebieten weiter auszubauen. Am 16. Juli 2009 wurde das Abkommen über wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit (WTZ) von 1987 novelliert. Um die Partnerschaft weiter zu festigen, haben die deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan und ihr russischer Amtskollege Andrej Fursenko das "Deutsch-Russische Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/2012" ausgerufen.
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    Ukraine

    Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine in Wissenschaft, Technologie und Innovation sowie im Bildungsbereich besitzt eine langjährige Tradition. Die Ukraine ist nach Russland der wichtigste Partner aus den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Die Kooperation gewinnt zusätzliche Bedeutung durch die herausgehobene Rolle der Ukraine im Rahmen der Nachbarschaftspolitik der Europäischen Union.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/5405.php)
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    Weitere GUS-Staaten

    Die weiteren GUS-Staaten mit denen eine vielfältige Zusammenarbeitet stattfindet sind Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisien, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Weißrussland. Dazu gehört auch Georgien, das 2008 aus dem GUS-Verbund ausgetreten ist. Vor allem die Zusammenarbeit mit den zentralasiatischen Ländern wird in der Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Besonders hervorzuheben ist die EU-Zentralasientrategie, für deren Ausgestaltung sich die deutsche Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 stark gemacht hat.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/12426.php)

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