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Bildung

Berufsschulen - Partner in der dualen Berufsausbildung

Neue Ausbildungsberufe stellen Anforderungen an die berufsbildenden Schulen. Die Neuentwicklung oder Modernisierung einzelner Berufsbilder erfordert einen schnellen und umfassenden Informationsaustausch zwischen den Akteuren der Berufsbildung. Bei Schaffung neuer Ausbildungsordnungen wird der betriebliche Ausbildungsrahmenplan mit dem Rahmenlehrplan für die Berufsschule abgestimmt.

Zu jeder beruflichen Ausbildung gehört eine umfassende und aktuelle theoretische Qualifizierung. Aber Theorie ohne die Möglichkeit, sie in der konkreten betrieblichen Anwendungssituation anwenden zu können, ist wenig wert. Die Berufsschule - als zweiter Lernort der dualen Berufsausbildung - verknüpft die berufsrelevanten inhaltlich-theoretischen und methodischen Lerninhalte mit wichtigen komplexen betrieblichen Aufgabenstellungen. Jugendliche erwerben ihre berufliche Handlungsfähigkeit, indem die Berufsschule die betriebliche Praxis als Bezugspunkt für den Theorieunterricht nimmt. Umgekehrt bezieht die betriebliche Unterweisung praxisbezogene Theorieaspekte in die Ausbildung ein. Die Verbindung von Theorie und Praxis an den Lernorten Betrieb und Berufsschule mit dem jeweils anderen Schwerpunkt sichert die Arbeitsfähigkeit im Anschluss an eine duale Ausbildung.

Neben den Berufsausbildungen in dualer Form gibt es Berufe, für die ausschließlich an berufsbildenden Vollzeit-Schulen ausgebildet wird. Ausbildungsgänge in Gesundheits- und Pflegeberufen gehören zu diesem Bereich. Mit anderen schulischen Berufsbildungsangeboten konnten z. B. vorübergehende Ausbildungsplatzdefizite ausgeglichen bzw. Jugendliche zur Ausbildungsreife gefördert werden.

Zur Entwicklung, Erprobung und zum raschen Transfer neuer Lösungen gibt es Innovationsprogramme des BMBF, die eine ständige Qualitätsverbesserung der Berufsausbildung und der beruflichen Fortbildung sichern sollen.

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