
Politikberatung durch die Wissenschaft: Podiumsdiskussion im Deutsch-Südafrikanischen Wissenschaftsjahr in Berlin
Die wissenschaftsbasierte Beratung von Politik und Gesellschaft steht im Zentrum der Podiumsdiskussion "Bridging two Hemispheres", die im Rahmen des Deutsch-Südafrikanischen Wissenschaftsjahrs am 19. März in Berlin stattfindet. Sie wird von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Academy of Science of South Africa, sowie der Jungen Akademie, der South African Young Academy of Science und der Global Young Academy ausgerichtet und bezieht die Perspektiven junger Wissenschaftler ein.
Die Teilnehmer der englischsprachigen Podiumsdiskussion analysieren Bedingungen, Risiken und Potenziale wissenschaftlicher Politikberatung im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung, zum Beispiel in der Klima- und Agrarpolitik. Beleuchtet werden soll auch die Rolle junger Wissenschaftler in Bezug auf eine unabhängige und zuverlässige Politikberatung. Darüber hinaus wird erörtert, welchen Beitrag das weltweit wachsende Netzwerk junger Akademien, in denen sich herausragende Nachwuchswissenschaftler versammeln, dazu leisten kann.
Podiumsdiskussion: "Bridging Two Hemispheres -
Policy Advice and Sustainability Research in Germany and South Africa"
Georges-Casalis-Saal, Französische Friedrichstadtkirche
Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin
Dienstag, 19. März, 18.30 Uhr
Anmeldung unter: www.leopoldina.org/de/form/anmeldung-sustainability-research-2013/
Südafrika ist eines der Schwerpunktländer des BMBF für die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit (WTZ) weltweit und der bedeutendste Kooperationspartner in Afrika. Als die stärkste Wirtschaftsmacht des afrikanischen Kontinents mit großen Rohstoffreserven ist Südafrika auch ein wichtiger Partner für die deutsche Wirtschaft. Eine Reihe deutscher WTZ-Projekte hat einen engen Bezug zu Industriethemen, beteiligt sind deutsche und südafrikanische Firmen. Auch in der regionalen Kooperation mit den Ländern des südlichen Afrikas sowie bei der Umsetzung der EU-Afrika-Strategie kommt Südafrika eine Schlüsselrolle zu.
Anlässlich des Staatsbesuchs von Präsident Mandela 1996 in Deutschland wurde die Einsetzung einer "Bilateralen Gemischten Kommission" (BNK) zur Förderung der bilateralen Zusammenarbeit vereinbart. Die Initiative war Ausdruck des Interesses auf beiden Seiten, eine langfristige und ein breites Spektrum umfassende Partnerschaft zwischen beiden Ländern aufzubauen. Die Kommission setzt sich aus Vertretern der bestehenden sechs Fachkommissionen für Entwicklung, Verteidigung, Umwelt, Wirtschaft, Wissenschaft/Forschung und Kultur zusammen und tagt alle zwei bis drei Jahre. Innerhalb der Bundesregierung liegt die Gesamtfederführung beim Auswärtigen Amt, die Zuständigkeiten für die jeweiligen Fachkommissionen bei BMZ, BMVg, BMU, BMWi, BMBF und der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes.
Seit Unterzeichnung des Regierungsabkommens zur Zusammenarbeit in Forschung und Technologie im Jahre 1996 hat sich die Kooperation sehr gut in beidseitigem Interesse entwickelt. Die Kooperation umfasst ein breites Spektrum von Forschungsthemen, die auf den, inzwischen in einjährigem Rhythmus stattfindenden, gemeinsamen Fachkommissionssitzungen (JC) zwischen BMBF und dem Department of Science and Technology (DST) festgelegt werden.
Die letzte "Bilaterale Gemischte Kommission" fand im April 2010 in Pretoria statt und wurde von deutscher Seite von Außenminister Westerwelle geleitet, auf südafrikanischer Seite von Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane. Die Fachkommission für Wissenschaft/Forschung (JC) tagte unmittelbar vor der BNK.
BMBF unterstützt im Rahmen seiner Fachprogramme vor allem Vorhaben in Bereichen, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen, wie Wasser, Klima und Umwelt, Energie, Biodiversität, aber auch die Antarktis- und die Meeresforschung ist ein wichtiges Kooperationsgebiet.
Im Rahmen der wissenschaftlichen-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) stehen neben Themen zur Nachhaltigkeit auch technologische Entwicklungen in Bereichen wie Biotechnologie, Nanotechnologie und Produktionstechnologien im Vordergrund.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche bilaterale Kooperationen und Projekte zwischen, Hochschulen, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Insgesamt gibt es knapp 100 Hochschulkooperationen zwischen deutschen und südafrikanischen Hochschulen. Im Bereich der angewandten Forschung sind mehrere deutsche Forschungsinstitutionen aktiv, wie zum Beispiel die Fraunhofer Gesellschaft (FhG).
Gemeinsame Studiengänge zwischen südafrikanischen und deutschen Universitäten erhalten administrative und finanzielle Unterstützung durch die National Research Foundation (NRF), den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) sowie Dritte.
Weitere Länder, mit denen ein Dialog zur Nachhaltigkeitsforschung geführt wird, sind: Brasilien, Indien und China sowie Russland. Mit Südafrika ist der Dialogprozess bisher am weitesten fortgeschritten.
2010
2009
2008 und früher
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