
Öffentliche Ringvorlesung
Im Rahmen des Deutsch-Südafrikanischen Wissenschaftsjahres findet an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin jeweils montags um 19.00 Uhr eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema "Menschenrechte und Religion(en)" unter Mitwirkung von deutschen und südafrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern statt.
Eine Teilnahme ist ohne Anmeldung herzlich willkommen!
Weiterführende Informationen zu der Ringvorlesung wie Vortragsthemen, Ort und Kontakt finden Sie hier
Anlässlich des Staatsbesuchs von Präsident Mandela 1996 in Deutschland wurde die Einsetzung einer "Bilateralen Gemischten Kommission" (BNK) zur Förderung der bilateralen Zusammenarbeit vereinbart. Die Initiative war Ausdruck des Interesses auf beiden Seiten, eine langfristige und ein breites Spektrum umfassende Partnerschaft zwischen beiden Ländern aufzubauen. Die Kommission setzt sich aus Vertretern der bestehenden sechs Fachkommissionen für Entwicklung, Verteidigung, Umwelt, Wirtschaft, Wissenschaft/Forschung und Kultur zusammen und tagt alle zwei bis drei Jahre. Innerhalb der Bundesregierung liegt die Gesamtfederführung beim Auswärtigen Amt, die Zuständigkeiten für die jeweiligen Fachkommissionen bei BMZ, BMVg, BMU, BMWi, BMBF und der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes.
Seit Unterzeichnung des Regierungsabkommens zur Zusammenarbeit in Forschung und Technologie im Jahre 1996 hat sich die Kooperation sehr gut in beidseitigem Interesse entwickelt. Die Kooperation umfasst ein breites Spektrum von Forschungsthemen, die auf den, inzwischen in einjährigem Rhythmus stattfindenden, gemeinsamen Fachkommissionssitzungen (JC) zwischen BMBF und dem Department of Science and Technology (DST) festgelegt werden.
Die letzte "Bilaterale Gemischte Kommission" fand im April 2010 in Pretoria statt und wurde von deutscher Seite von Außenminister Westerwelle geleitet, auf südafrikanischer Seite von Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane. Die Fachkommission für Wissenschaft/Forschung (JC) tagte unmittelbar vor der BNK.
BMBF unterstützt im Rahmen seiner Fachprogramme vor allem Vorhaben in Bereichen, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen, wie Wasser, Klima und Umwelt, Energie, Biodiversität, aber auch die Antarktis- und die Meeresforschung ist ein wichtiges Kooperationsgebiet.
Im Rahmen der wissenschaftlichen-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) stehen neben Themen zur Nachhaltigkeit auch technologische Entwicklungen in Bereichen wie Biotechnologie, Nanotechnologie und Produktionstechnologien im Vordergrund.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche bilaterale Kooperationen und Projekte zwischen, Hochschulen, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Insgesamt gibt es knapp 100 Hochschulkooperationen zwischen deutschen und südafrikanischen Hochschulen. Im Bereich der angewandten Forschung sind mehrere deutsche Forschungsinstitutionen aktiv, wie zum Beispiel die Fraunhofer Gesellschaft (FhG).
Gemeinsame Studiengänge zwischen südafrikanischen und deutschen Universitäten erhalten administrative und finanzielle Unterstützung durch die National Research Foundation (NRF), den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) sowie Dritte.
Weitere Länder, mit denen ein Dialog zur Nachhaltigkeitsforschung geführt wird, sind: Brasilien, Indien und China sowie Russland. Mit Südafrika ist der Dialogprozess bisher am weitesten fortgeschritten.
2010
2009
2008 und früher
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