In die Untersuchung sind bundesweit alle Kurse einbezogen, die allgemein auf das Berufsbild "Ernährungsberaterin/Ernährungsberater" beziehungsweise "Ernährungsberatung" zielen und sich nicht an Mediziner oder Ernährungsfachkräfte mit staatlich anerkannten Ausbildungen richten. Geprüft wurde, ob und in welchem Umfang die Inhalte des Anforderungsprofils, das die Stiftung Warentest mit Ernährungsexperten erarbeitet hat, vermittelt und inwieweit die Quereinsteiger auf rechtliche Grenzen in der Berufspraxis hingewiesen wurden.
Das Ergebnis der Untersuchung ist alarmierend: Weder gibt es einen Konsens unter den Weiterbildungs-Anbietern, was unter gesunder Ernährung zu verstehen ist, noch vermitteln sie ein realistisches Bild von den fachlichen und rechtlichen Grenzen des Jobs. Oder um es kulinarisch auszudrücken: Die Anbieter servierten den Testern der Stiftung Warentest eher ein wild zusammengewürfeltes Leipziger Allerlei als ein ausgewogenes Fünf-Gänge-Menü.
Wer eine Fortbildung im Bereich der Ernährungsberatung sucht, ist derzeit nicht zu beneiden: Kein einziger Kurs im Test vermittelte die nötigen Kenntnisse. Nur wenige Anbieter zeigten immerhin Ansätze, künftig einen guten Kurs zu gestalten. Wer eine Fortbildung machen möchte, hat die Möglichkeit mit dem Anforderungsprofil unter www.weiterbildungstests.de zu prüfen, ob der avisierte Kurs die nötigen Inhalte vermittelt.
Die ausführlichen Testergebnisse finde Sie hier