Untersucht wurden Konzepte und Konditionen von Langzeitseminaren, in denen sich IT-Fachkräfte zu Database-Experten weiterbilden können. Die Zeiten, in denen Technikfreaks und Quereinsteiger durch Weiterbildungen in anspruchsvolle Jobs rutschten, sind allerdings vorbei: Die meisten IT-Fachkräfte haben heute eine IT-Ausbildung oder einen Hochschul-Abschluss. Darauf aufbauend müssen sie sich ständig fortbilden, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
15 Weiterbildungsanbieter, die Lehrgänge zum Datenbankadministrator anbieten, wurden in Form einer angemeldeten Lernort-Begehung durch unabhängige Sachverständige geprüft. Zusätzlich zur Inspektion von Räumlichkeiten und Ausstattung haben Experten die Lehrpläne, Lehrmaterialien, Kundeninformationen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen genauer untersucht.
Lehrgänge zum Database-Experten sind derzeit nicht mehr als Nischenprodukte in der IT-Weiterbildung: Nach den Berechnungen der STIFTUNG WARENTEST wurden bei den Bildungsanbietern, die im Jahr 2005 Kurse zum Datenbankadministrator im Angebot hatten, nur etwa 400 Abschlüsse gemacht. Problematisch sind auch nach wie vor die vielen unterschiedlichen Zertifikate am Markt, zum Beispiel von der IHK, von Software-Herstellern, von einzelnen Bildungsanbietern oder auch nach dem neuen IT-Weiterbildungssystem.
Wie schwierig es für Interessenten ist, den passenden Kurs auszuwählen, zeigt die extreme Bandbreite an Angeboten: Die Angebote im Test reichen von 112 Unterrichtsstunden für 1600 Euro für einen Lehrgang zum "Database Administrator" bei der Industrie- und Handelskammer bis zu 1240 Unterrichtsstunden für 8500 Euro zum "Oracle Datenbankadministrator" bei der bfz Regensburg. Das macht eine gute Beratung vor der Buchung eines Kurses so wichtig, am besten mit einem Einstufungstest.
Die ausführlichen Testergebnisse finden Sie hier