Hightech-Strategie
Papierschnitt einer Familie, die schützend in Händen gehalten wird

Sicherheitsforschung - Forschung für die zivile Sicherheit

Sicherheit ist die Basis für ein freies Leben und ein wichtiger Faktor für unseren Wohlstand in Deutschland. Durch den modernen Fortschritt unterliegen die Herausforderungen an die Sicherheit jedoch einem permanenten Wandel. Versorgungsnetze als Lebensnerven unserer Gesellschaft können trotz robuster Technik schon durch kleinste Störungen ausfallen. Naturkatastrophen werden durch den Klimawandel immer gefährlicher. Aber auch Großveranstaltungen können zur sicherheitstechnischen Herausforderung werden. Was kann die Forschung tun, um Auswirkungen von Katastrophen zu mildern? Wie kann die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger vor terroristischen Anschlägen verbessert werden? Solchen Fragen geht die Sicherheitsforschung im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung nach.

Die Globalisierung eröffnet Deutschland vielfältige Zukunftschancen durch seine starke Einbindung in die internationalen Handels- und Reiseströme, durch seine freien Kommunikationsstrukturen sowie durch seine stark ausgebauten Infrastrukturen. Mit diesen Chancen sind aber auch Risiken verbunden. Energie- und Verkehrsnetze, Internet und Telekommunikation, Lebensmittel- und Gesundheitsversorgung führen zu neuen Verwundbarkeiten, ebenso wie die Bedrohungen durch Naturkatastrophen oder durch den weltweit operierenden Terrorismus. Auch unsere Unternehmen sind im globalen Wandel beispielsweise der Industriespionage ausgesetzt.

Jubelndes Publikum eines SportgroßereignissesRisikofaktor Großveranstaltung ©ThinkstockWenn wir zukünftig die individuelle Freiheit, die Unversehrtheit aller Bürgerinnen und Bürger sowie lebenswichtige staatliche und wirtschaftliche Infrastrukturen wirksam sichern wollen, müssen wir neue Wege und Lösungen finden, Herausforderungen dieser Art wirksam zu begegnen.

Seit 2007 hat das BMBF im Rahmen des ersten nationalen Rahmenprogramms zur zivilen Sicherheitsforschung über 250 Millionen Euro für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt.  

Aufbauend auf den Erfolgen des ersten Programms und vor dem Hintergrund neuer globaler Herausforderungen wird die Forschungsförderung der Bundesregierung durch das neue Rahmenprogramm "Forschung für die zivile Sicherheit" 2012-2017  fortgeführt.  

Hand, die mit einer Lupe eine Computertastatur zu untersuchen scheint©Thinkstock Das Sicherheitsforschungsprogramm ist kein reines Technologieprogramm. Zahlreiche Projekte befassen sich mit realitätsnahen Szenarien, wie Fußballspielen oder Konzerten. Die Forschung konzentriert sich dabei sowohl auf die Prävention von Schadensereignissen als auch auf Maßnahmen zur Krisenbewältigung. Zur Verbesserung der Sicherheit der Besucher von Großveranstaltungen werden neue organisatorische Konzepte und Handlungsstrategien entwickelt. Dabei arbeiten Natur-, Technik-, Sozial- und Geisteswissenschaftler gemeinsam mit Endanwendern und Industrie von Anfang an eng zusammen. Nur so können die Sicherheitslösungen auf die Bedürfnisse in der Praxis abgestimmt werden.

Die permanente Einbeziehung gesellschaftlicher Aspekte spielt hierbei eine zentrale Rolle. Es müssen innovative Sicherheitslösungen gefunden werden, die die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit wahren.

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Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel beim BMBF-Innovationsforum "Zivile Sicherheit" am 17. April 2012©Jörg Carstensen




Bei der Eröffnung des ersten Innovationsforums "Sicherheit in einer offenen Gesellschaft" 2012 in Berlin kündigte der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF Thomas Rachel an: "In den nächsten fünf Jahren wollen wir verstärkt in die Erforschung gesellschaftlicher Aspekte ziviler Sicherheit investieren. Daneben wollen wir den Anteil der kleinen und mittleren Unternehmen an den Verbundprojekten erhöhen und die internationalen Kooperationen mit Frankreich, Israel und den USA ausbauen." Dabei, sagte Rachel, gelte es immer auch, die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit zu wahren.

 

  • Hightech-Strategie

    Forschungsprogramm für die zivile Sicherheit

    Ziel des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung ist, durch die Entwicklung innovativer Lösungen die zivile Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen und dabei die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit zu wahren. Das Besondere am Sicherheitsforschungsprogramm ist dabei, dass es kein reines Technologieprogramm ist, sondern dass Innovation auch innovative organisatorische Konzepte und Handlungsstrategien beinhaltet. Interdisziplinäre Projekte, Wissenstransfer in die Öffentlichkeit, gesellschaftswissenschaftliche Forschung zu Fragen des Datenschutzes und der Ethik sowie Transparenz sind in der Sicherheitsforschung Voraussetzungen für den Programmerfolg. Das Programm ist zudem in einen europäischen Rahmen eingepasst.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/11773.php)
  • Hightech-Strategie

    Fortschreibung des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit"

    Die Bundesregierung hat am 25.01.2012 mit dem neuen Rahmenprogramm "Forschung für die zivile Sicherheit" die Fortführung des Sicherheitsforschungsprogramms beschlossen. Als Beitrag zur Schwerpunktfindung hat das BMBF einen interdisziplinär angelegten Agenda-Prozess im Dialog mit den Akteuren der zivilen Sicherheitsforschung initiiert.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/15181.php)
  • Hightech-Strategie

    BMBF-Innovationsforum "Zivile Sicherheit"

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat vom 17. bis zum 19. April 2012 das erste BMBF-Innovationsforum "Zivile Sicherheit" veranstaltet. Die dreitägige Konferenz zum Rahmenprogramm der Bundesregierung "Forschung für die zivile Sicherheit" stand unter dem Leitmotiv "Sicherheit in einer offenen Gesellschaft" und fand im Tagungszentrum Café MOSKAU in Berlin statt. Insgesamt besuchten über 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Konferenz.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/17993.php)
  • Hightech-Strategie

    Forschungsprojekte im Überblick

    Die Resonanz auf die Förderbekanntmachungen des Sicherheitsforschungsprogramms ist sehr groß: Informationen zu den Forschungsvorhaben sind hier bereitgestellt, eingeteilt in die beiden Programmlinien "Szenarienorientierte Sicherheitsforschung" und "Technologieverbünde" bzw. die Schwerpunkte "Gesellschaftliche Dimensionen", "KMU-Innovativ" sowie "Internationale Kooperationen". Technologische und gesellschaftliche Fragestellungen werden im Kontext betrachtet.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/12874.php)
  • Hightech-Strategie

    Forschung und Dialog

    Im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms werden innovative Lösungen entwickelt, die die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger erhöhen und die Balance zur Freiheit wahren. Sicherheit ist nicht allein durch die Entwicklung und den Einsatz neuer Technologien zu erreichen, sondern auch durch neue organisatorische Konzepte und Handlungsstrategien. Innovative Sicherheitslösungen können aber nur dann erfolgreich sein, wenn ihr Nutzen und Mehrwert transparent dargestellt und sie im Dialog mit der Gesellschaft optimiert werden.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/12651.php)
  • Hightech-Strategie

    Innovationsplattformen: Von der Forschung aus vorausdenken

    Innovationsplattformen - ein Instrument im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung - führen die Akteure eines Forschungsschwerpunkts innerhalb des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" und somit auch vielfältige Sichtweisen und Expertisen zusammen.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/12907.php)
  • Hightech-Strategie

    Nationale Förderung in der Sicherheitsforschung

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat bisher 19 Förderbekanntmachungen im Programm "Forschung für die zivile Sicherheit" veröffentlicht.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/11770.php)
  • Hightech-Strategie

    Internationale Kooperationen in der zivilen Sicherheitsforschung

    Ob Naturkatastrophen oder Großunfälle - Großschadenslagen stellen Einsatzkräfte vor enorme Herausforderungen. Insbesondere wenn Verkehrswege und Telekommunikationseinrichtungen beschädigt wurden, sind Einsatzkräfte in ihren Möglichkeiten stark behindert. Im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung den deutsch-französischen Verbund "UAV - Assisted Ad Hoc Networks for Crisis Management and Hostile Environment Sensing" (ANCHORS), um ein System zur Lageerkundung und Kommunikation mit Boden- und Luftrobotern zu entwickeln. Gemeinsam mit den Rettungskräften erarbeiten Juristen im Projekt Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Systems. An diesem Verbund sind insgesamt 13 Projektpartner aus Deutschland und Frankreich beteiligt.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/13409.php)
  • Hightech-Strategie

    Sicherheitsforschung im 7. Forschungsrahmenprogramm

    Bis 2013 stellt die EU mehr als 50 Milliarden Euro für das 7. Forschungsrahmenprogramm zur Verfügung. Für die Forschungsförderung im Themenbereich "Sicherheit" werden im Zeitraum von 2007 bis 2013 insgesamt 1,4 Milliarden Euro bereitgestellt.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/13012.php)
  • Hightech-Strategie

    Landkarte zur Sicherheitsforschung: SecurityResearchMap

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt die Vernetzung der Akteure in der zivilen Sicherheitsforschung, dazu zählen Unternehmen ebenso wie Forschungseinrichtungen in Deutschland, unter anderem durch die Forschungslandkarte SecurityResearchMap.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/11777.php)

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(URL: http://www.bmbf.de/en/6293.php)

Interview mit Abteilungsleiter Wolf-Dieter Lukas

"Wir fördern Forschung, um größtmögliche Sicherheit zu erreichen."

Wolf-Dieter Lukas über die Förderung ziviler Sicherheit und die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit.

Dokumente

Publikationen

  • Forschung für die zivile Sicherheit 2012 - 2017 ID = 1470

    Titelbild der Publikation

    Rahmenprogramm der Bundesregierung

    2012, 36 Seiten
    Bestell-Nr.: 30700

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 1,57 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/rahmenprogramm_sicherheitsforschung_2012.pdf)

  • Forschung für die zivile Sicherheit ID = 1436

    Titelbild der Publikation

    Schutz von Versorgungsinfrastrukturen

    2011, 8 Seiten

    Download [PDF - 609,0 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/schutz_von_versorgungsinfrastrukturen.pdf)

  • Forschung für die zivile Sicherheit ID = 1438

    Titelbild der Publikation

    Sicherung der Warenketten

    2011, 12 Seiten

    Download [PDF - 652,0 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/sicherung_der_warenketten.pdf)

  • Forschung für die zivile Sicherheit ID = 1217

    Titelbild der Publikation

    Kooperation in der zivilen Sicherheitsforschung zwischen Deutschland und Israel

    2010, 14 Seiten
    Bestell-Nr.: 30551

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 1,23 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/forschung_zivile_sicherheit_deutschland_israel.pdf)

  • Research for Civil Security ID = 1219

    Titelbild der Publikation

    Cooperation between Germany and Israel in civil security research

    2010, 14 Seiten
    Bestell-Nr.: 30552

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 1,17 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/research_civil_security_germany_israel.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

Ansprechpartner

  • VDI Technologiezentrum GmbH

    • PT Sicherheitsforschung
    • Dr. Karin Wey
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    • Faxnummer: 0211 6214-484
    • E-Mail-Adresse: wey@vdi.de
    • Homepage: http://www.vditz.de/forschungsfoerderung/sicherheitsforschung/
    • Geförderte Vorhaben: http://foerderportal.bund.de/foekat/foekat/foekatliste$v_foekat_webliste.actionquery?P_APC_LFDVOR=J&P_APC_RESSORT=BMBF&P_APC_PT=PT-VDI&P_APC_REF=522&Z_CHK=0
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