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Internationale Organisationen und Programme

Im Prozess der Globalisierung und Internationalisierung können multilaterale Organisationen und Gremien (z.B. OECD, UNESCO, Carnegie-Group, ICSU u.a.) bei der Entwicklung von globalen Rahmenbedingungen und Standards, bei der Identifizierung wichtiger Themen mit globalem Forschungsbedarf sowie beim Aufbau und der Koordinierung internationaler Netzwerke wertvolle Unterstützung leisten.

Da wichtige Impulse in der internationalen Forschungs- und Bildungsarbeit von multilateralen Organisationen ausgehen können, wird die Bundesregierung diese Chancen und Potenziale noch engagierter durch aktive politische und programmatische Mitgestaltung der Strategien und Ziele im Rahmen eigener Initiativen stützen. Dies sichert auch nationale Interessen. Hierdurch können internationale Rahmenbedingungen mitgestaltet und die Aufgaben und Ergebnisse der Organisationen und Gremien wirksam mit eigenen Zielen und internationalen Schwerpunkten in Einklang gebracht werden. Die Förderung von Rahmenbedingen für international vernetzte Forschungskooperationen sowie zur Schaffung von Marktzugängen sind dabei für die Bundesregierung zentrale Themen.
 
Die internationale Sichtbarkeit deutscher Wissenschafts- und Forschungspotenziale wird durch Initiativen im multilateralen Kontext erhöht (Multiplikatorenwirkung). Dabei soll die Umsetzung nationaler Innovationsziele durch den Aufbau globaler Partnerschaften und einer besseren internationalen Verzahnung von FuE-Programmen und -Initiativen beschleunigt werden.

Besondere Bedeutung kommt multilateralen Organisationen bei forschungs- und bildungspolitischen Themen zu, die nur im internationalen Kontext sinnvoll zu bearbeiten sind. Hierzu zählen beispielsweise die globale Umweltforschung, die Erreichung der Milleniumsziele sowie die Lösung globaler Sicherheits- und Ressourcenprobleme. Multilaterale Organisationen und Gremien können aber auch wichtige globale Harmonisierungsprozesse anstoßen, z.B. bei notwendigen Standardisierungen sowie beim Umgang mit Forschungsergebnissen und Rechten am geistigen Eigentum.

Um die Potenziale der multilateralen Zusammenarbeit effektiver auszuschöpfen, ist eine frühzeitige konsistente Abstimmung mit anderen nationalen und internationalen Partnern aus Politik und Wissenschaft erforderlich. Wichtig ist ein langfristig ausgerichtetes strategisches Vorgehen, das die Gesamtentwicklung der einzelnen Organisationen und möglicher Schnittstellen zwischen verschiedenen Foren der Zusammenarbeit berücksichtigt.

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    OECD-Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

    Das Hauptziel der OECD ist es, den Mitgliedsländern ein Forum zur Bewältigung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Herausforderungen zu bieten. Dabei strebt die OECD an, das Verständnis der Mitgliedsländer für neue Entwicklungen und Trends zu verbessern und Empfehlungen für die Politikgestaltung zu geben.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/6464.php)
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    UNESCO-Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation

    Die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) wurde 1945 gegründet und hat als Sonderorganisation innerhalb der Familie der Vereinten Nationen (VN) die Aufgabe, durch Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zur Erhaltung des Friedens und der Sicherheit beizutragen. Ihre Verfassung wurde am 4. November 1946 von 20 Staaten ratifiziert. Deutschland gehört seit 1951 zu den Mitgliedstaaten der UNESCO, der bis heute 193 Staaten beigetreten sind (Stand: Juli 2011).
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/6592.php)
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    UN-Standort Bonn

    Im Juli 2006 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den neuen Dienstsitz der Vereinten Nationen in Bonn an UN-Generalsekretär Kofi Annan übergeben. 55 Mio. Euro hatte die Bundesregierung in den Umbau des einstigen Abgeordnetenhochhauses "Langer Eugen" investiert. Die zur Zeit 17 Bonner UN-Organisationen arbeiten dort gemeinsam unter einem Dach.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/12012.php)

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