Bildung

Regelungen der beruflichen Bildung

Wesentliche Ursache der ökonomischen Stärke Deutschlands ist die einheitliche und gute berufliche Aus- und Fortbildung. Junge Menschen und Betriebe können zu Recht erwarten, dass ihre Bildungsanstrengungen in ein System eingebettet sind, das Zugang, Qualität, Mobilität und Innovationsfähigkeit sichert. Geregelt wird dies im novellierten Berufsbildungsgesetz (BBiG) und seinen Ausbildungsordnungen. Es ist zugleich Grundlage für Fortbildungen mit bundesweit einheitlich hoher Qualität. Einheitliche Anforderungen und Prüfungsstandards sichern die hohe Qualifikation der Beschäftigten und den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen.

Berufsbildung umfasst in Deutschland die gesamte Qualifikation von der Berufsvorbereitung über die klassische berufliche Bildung bis zur Fortbildung. Schon seit einigen Jahren kann man nicht mehr davon ausgehen, ein Leben lang die gleiche Tätigkeit auszuüben. Die Anforderungen im erlernten Beruf ändern sich, für viele Berufstätige wird es im Laufe ihres Arbeitslebens notwendig, in einen anderes Berufsfeld zu wechseln.

Das System der beruflichen Qualifizierung muss also verschiedenen Anforderungen entsprechen. Auszubildende und Unternehmen erwarten gleichmaßen eine berufliche Ausbildung auf bundesweit einheitlichem und möglichst hohem Niveau. Wer einen Beruf erlernt hat, will innerhalb eines Berufszweiges auch weiter kommen und sich dafür weiter qualifizieren können. Wer das Berufsfeld wechselt, will in einer verwandten Branche nicht von vorne anfangen und die Möglichkeit haben, die erworbenen Qualifikationen anrechnen zu lassen.

Die einheitliche Regelung der Berufsbildung ist damit eine entscheidende Grundlage für hohe berufliche Fähigkeiten, für die Mobilität der Arbeitskräfte und für die berufliche Weiterentwicklung.

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    Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

    Seit dem 1. April 2012 sind die Möglichkeiten zur Anerkennung von im Ausland erworbener Berufsqualifikationen erheblich besser geworden. Das Anerkennungsgesetz des Bundes schafft erstmalig einen allgemeinen Rechtsanspruch auf Überprüfung der Gleichwertigkeit eines ausländischen Berufsabschluss mit dem deutschen Referenzberuf. Die ersten Erfahrungen nach einem halben Jahr zeigen einen positiven Start des Gesetzes.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/14070.php)
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    DECVET - Leistungspunktesystem für die berufliche Bildung

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung startete im Herbst 2007 die Initiative "DECVET - Entwicklung eines Leistungspunktesystems in der beruflichen Bildung". Ziel ist es, in zehn betriebspraktisch ausgerichteten Vorhaben transferierbare Verfahren zur Anrechnung von Kompetenzen und Lernergebnissen zu entwickeln und zu erproben, die es ermöglichen, die Mobilität und Durchlässigkeit innerhalb und zwischen den Bildungssystemen zu verbessern. Dadurch soll es möglich werden, Bildungswege zu öffnen und durchgängiger zu gestalten. Die Initiative will dadurch zu einer besseren Verknüpfung der Lernformen und zu einer Kooperation der Bildungsinstitutionen beitragen.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/12495.php)
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    Information zur Anwendung der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO)

    Seit dem 1. August 2009 gilt eine neue AEVO.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/1652.php)
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    Reform der Berufsbildung

    Das zum 1. April 2005 in Kraft getretene Berufsbildungsreformgesetz zielt darauf ab, die Ausbildungschancen zu sichern und zu verbessern und eine hohe Qualität der beruflichen Ausbildung für alle jungen Menschen zu gewährleisten - unabhängig von ihrer sozialen oder regionalen Herkunft.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/1644.php)
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    Aus- und Fortbildungsverordnungen

    Insgesamt gibt es rund 340 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Die Ausbildungsdauer in diesen Berufen beträgt in der Regel zwei oder drei Jahre. Rund 60 Prozent der Jugendlichen beginnen eine duale Berufsausbildung, an deren Ende eine staatliche Prüfung steht.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/550.php)
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    Berufsschulen - Partner in der dualen Berufsausbildung

    Neue Ausbildungsberufe stellen Anforderungen an die berufsbildenden Schulen. Die Neuentwicklung oder Modernisierung einzelner Berufsbilder erfordert einen schnellen und umfassenden Informationsaustausch zwischen den Akteuren der Berufsbildung. Bei Schaffung neuer Ausbildungsordnungen wird der betriebliche Ausbildungsrahmenplan mit dem Rahmenlehrplan für die Berufsschule abgestimmt.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/584.php)
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    Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten

    Das BMBF fördert überbetriebliche Berufsbildungsstätten, um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu erleichtern. Denn: Was einzelne KMU in der Ausbildung allein nicht leisten können, kann auf überbetrieblicher Ebene gelöst werden.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/586.php)
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    "AusbildungPlus" - Zusatzqualifikationen in der Ausbildung und duale Studiengänge

    Wo kann man gleichzeitig studieren und einen Beruf lernen? Wo kann ich als Azubi noch einen EDV-Kurs besuchen oder Englisch lernen? In der aktuellen Datenbank "AusbildungPlus" lassen sich die verfügbaren Angebote umfassend recherchieren. Denn Zusatzqualifikationen und duale Studiengänge zahlen sich auf dem Arbeitsmarkt aus.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/399.php)

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