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Initiativen des BMBF im Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess

Der Bachelor ist besser als sein Ruf: Bachelorabsolventen gelingt der Berufseinstieg überwiegend reibungslos. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Mit dem Bachelor in den Beruf". Der überwiegende Teil der Absolventen setzt jedoch seine akademische Ausbildung - in der Regel mit einem Masterstudium - fort. Das BMBF hat zahlreiche Initiativen gestartet, um den Bologna-Prozess voranzutreiben und für mehr Akzeptanz bei allen Beteiligten zu sorgen.

Dritte Säule Hochschulpakt

Bund und Länder haben ein gemeinsames Förderprogramm zur Verbesserung der Studienbedingungen an den Hochschulen beschlossen und damit den Hochschulpakt (http://www.bmbf.de/de/6142.php) um eine dritte Säule erweitert. Schwerpunkt der Förderung sind Initiativen zur Personalgewinnung und Personalqualifizierung sowie zur Weiterentwicklung der Lehrqualität an den Hochschulen. Bis 2020 wird die Bundesregierung rund 2 Milliarden Euro bereitstellen und weitere Impulse für eine Umsetzung der Bologna-Reformen geben.

Bologna-Mobilitätspaket

Das BMBF stockt seine Mobilitätsförderung bis 2015 deutlich auf und fördert damit zum Beispiel Hochschulkooperationen, vierjährige Bachelorprogramme mit integrierten Auslandsaufenthalten, Doppelabschlussprogramme und Sprachkurse.

Nationale Bologna-Konferenz und Dialog

Begleitet wird die Umsetzung in Deutschland von einer gemeinsamen Bund-Länder AG "Fortführung des Bologna-Prozesses", an der eine Vielzahl von Akteuren (HRK, DAAD, Studierende, Sozialpartner, Akkreditierungsrat und DSW) beteiligt ist. Am 17. Mai 2010 fand auf Einladung von Ministerin Schavan eine Nationale Bologna-Konferenz (http://www.bmbf.de/de/14741.php) statt, auf der mit führenden Vertretern von Politik, Hochschulen und Wirtschaft und einem breiten Spektrum von Studierenden der Stand der Umsetzung diskutiert und weitere Aktivitäten vereinbart wurden.
Die von Bund und Ländern gemeinsam ausgerichtete zweite Nationale Bologna-Konferenz am 06. Mai 2011 bot erneut Glegenheit, über aktuelle Herausforderungen der Bologna-Reformen zu diskutieren und Aufgaben für die kommenden Monate und Jahre festzulegen. Inhaltliche Schwerpunkte waren dabei der Übergang vom Bachelor zum Master bzw. in den Beruf und die internationale und nationale Mobilität der Studierenden.

Veröffentlichungen zum Bologna-Prozess, zu seiner Umsetzung und zu Teilaspekten gibt es in großer Zahl. Mit finanzieller Unterstützung des BMBF haben z.B. die AG Hochschulforschung der Universität Konstanz, INCHER-Kassel sowie HIS empirische Ergebnisse zusammengetragen. Im Mai 2011 wurde eine vom Stifterverband initiierte Untersuchung zum Übergang der Absolventen der neuen Studiengänge in den Arbeitsmarkt veröffentlicht.

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(URL: http://www.bmbf.de/en/7007.php)

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