IngenieurNachwuchs

In der Ausbildung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses nehmen die Fachhochschulen mit rd. 190.000 Studierenden und 26.000 Absolventen (Bildungsinländer) jährlich eine zentrale Rolle ein. Ziel der Förderlinie "IngenieurNachwuchs" ist es, die Nachwuchsproblematik (mehr Studierende + bessere FuE-Qualifizierung) auf Basis der Kompetenzen der Fachhochschulen in der ingenieurwissenschaftlichen Forschung und Lehre aufzugreifen und mit zu lösen.

Erhalt und Ausbau der wissenschaftlichen und technologischen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ist eine zentrale forschungspolitische Zielsetzung des BMBF. Forschung und Entwicklung in wichtigen Schlüsseltechnologien - wie z. B. in den Optischen Technologien, in der Produktionstechnik oder in den Informations- und Kommunikationstechnologien - tragen in besonderem Maße zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes bei.

Ziel der Förderlinie "IngenieurNachwuchs" ist es, die Nachwuchsproblematik (mehr Studierende + bessere FuE-Qualifizierung) auf Basis der Kompetenzen der Fachhochschulen in der ingenieurwissenschaftlichen Forschung und Lehre aufzugreifen und mit zu lösen. Der Begriff Ingenieurnachwuchs umfasst eine "Nachwuchsstaffel" mit neuberufenen FH-Professoren/-innen (Dienstantritt liegt zum Ausschreibungszeitpunkt maximal 4 Jahre zurück), angehenden Promovenden und Absolventen (Diplom-/ Bachelor- /Master-), Studierenden und im weiteren Sinne auch potentiellen Studienanfängern. Zudem soll die Förderlinie multiplikativ über den eingebundenen Nachwuchs dazu beitragen, die Attraktivität des jährlich wechselnden Forschungsschwerpunkts bzw. Fachbereichs und die Wahrnehmung seiner Forschungsinhalte im Außenbereich zu erhöhen. Durch die Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen wird der Praxisbezug für den Nachwuchs sichergestellt und Transfermöglichkeiten für die Ergebnisse eröffnet. Die Einbindung von Universitäten oder Forschungseinrichtungen soll die Durchführung von kooperativen Promotionen ermöglichen.

Die 1. Förderrunde 2007 richtete sich an den Fachbereich Maschinenbau (40 Projekte mit Gesamtfördervolumen von rd. 9,5 Mio. €). In der 2. Förderrunde 2008 "Elektrotechnik" wurden 47 Projekte mit einem Fördervolumen von 11,7 Mio. € bewilligt, rd. 140 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft sind beteiligt. In der 3. Förderrunde 2009 "Informatik" wurden 53 Projekte  mit einem Gesamtfördervolumen von 13 Mio. € bewilligt. Bei den bewilligten Projekten sind rd. 190 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft involviert.

Die 4. Förderrunde 2010 richtete sich an den Bereich Verfahrenstechnik. Hier wurden 21 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von 5,3 Mio. € bewilligt. 71 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft sind involviert.

Im Juli 2010 wurde die 5. Förderrunde ausgeschrieben. Sie richtet sich wieder an den Bereich "Maschinenbau".

Begleitende Statusseminare für alle Projekte dienen der Netzwerkbildung und dem fachlichen Austausch über Forschungsergebnisse. Am 7. Oktober 2009 hat das Statusseminar für die Projektleiterinnen und Projektleiter der Förderrunde "Informatik" in Köln stattgefunden.

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