Forschung

Astroteilchenphysik

Astronomie und Teilchenphysik sind in den vergangenen Jahren immer näher zusammengerückt. Die äußerst spannende Frage nach der Entstehung unseres Kosmos führt zurück auf den Ursprung - den Urknall. Die Untersuchung der Erzeugung und Struktur von Materie mit Methoden und Erkenntnissen aus der Elementarteilchenphysik soll Aufschluss darüber geben, wie das ganz Große mit dem ganz Kleinen in Verbindung steht. "Willst Du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken." - frei nach Johann Wolfgang von Goethe.

Astroteilchenphysik

Die Astroteilchenphysik ist noch ein junges interdisziplinäres Gebiet der Physik, offen für "astrophysikalische Phänomene, die Einsicht in fundamentale Physik ermöglichen und fundamentale Physik, die relevant ist für unser Verständnis von astrophysikalischen Phänomenen sowie der Struktur und Entwicklung des Universums" (A. Ringwald, DESY).


Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich in der Astroteilchenphysik mit folgenden Fragen:

  • Hatte Albert Einstein in Sachen Gravitation das letzte Wort ?
  • Gibt es über den Raum und die Zeit hinaus weitere Dimensionen?
  • Was ist die Natur von Dunkler Materie und Dunkler Energie?
  • Über welche Dimensionen gelten die uns bekannten Naturgesetze?
  • Wie entstanden die Elemente, die schwerer sind als Eisen bis hin zum Uran?
  • Gibt es bisher unbekannte Zustände von Materie mit höchster Dichte und bei höchsten Temperaturen?
  • In welchen Prozessen wird das hochenergetische Licht kosmischer Strahlungsquellen erzeugt und bis zu welchen höchsten Energien reicht das Spektrum kosmischer Strahlung?
  • Können Relikt-Teilchen aus dem Urknall und Antimaterie im Kosmos gefunden werden?
  • Was verraten uns die kosmischen Neutrinos über Prozesse im Universum ?

Wir laden Sie ein, nach Antworten auf diese Fragen im Internetportal der Gemeinschaft der Astroteilchenphysiker www.astroteilchenphysik.de/ zu suchen.

Beteiligte Forschungseinrichtungen (Finanzierungsanteil BMBF in %)

DESY, Hamburg (90)
FZK, Karlsruhe   (90)
Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, Golm (50)
Max-Planck-Institut für Kernphysik, Heidelberg (50)
Max-Planck-Institut für Physik, München (50)

English version of this page
(URL: http://www.bmbf.de/en/717.php)

Ansprechpartner

  • Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

    • Projektträger DESY (PT-DESY)
    • Notkestraße 85
    • 22607 Hamburg
    • Telefonnummer: +49 40 8998-3702
    • Faxnummer: +49 40 8994-3702
    • E-Mail-Adresse: pt@desy.de
    • Homepage: http://pt.desy.de
    • Laufende Vorhaben: http://foerderportal.bund.de/foekat/foekat/foekatliste$v_foekat_webliste.actionquery?P_APC_LFDVOR=J&P_APC_RESSORT=BMBF&P_APC_PT=PT-DESY&Z_CHK=0

VERÖFFENTLICHUNGEN

Ergebnisberichte aus dem Bereich Astroteilchenphysik des Projektträgers DESY können Sie hier einsehen.