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Wissenschaft
Arbeit an einem Projektablaufplan

Forschung an Fachhochschulen

Im Rahmen des Programms "Forschung an Fachhochschulen" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung in mehreren Förderlinien die anwendungsorientierte Forschung an Fachhochschulen in den Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften sowie im Bereich der Sozialen Arbeit, Pflege- und Gesundheitswissenschaften.

Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg basiert auf technologischen Meisterleistungen, die nur mit hochqualifizierten Fachkräften möglich sind. Eine wesentliche Basis für diesen Erfolg ist die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung an Fachhochschulen. Fachhochschulen bilden praxisnah aus, forschen anwendungs- und lösungsorientiert und kooperieren mit den Unternehmen in der Region. Sie helfen so, neue und verbesserte Produkte oder Dienstleistungen im Wettbewerb zu etablieren. Dies sind genau die Faktoren, die in Zukunft über die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und den Wohlstand unserer Gesellschaft mitentscheiden werden. "Made in Germany" hat nicht zuletzt wegen der weltweit anerkannten deutschen Ingenieurausbildung einen exzellenten Ruf.

Die anwendungsorientierte Forschung und die forschungsnahe Qualifizierung des Ingenieurnachwuchses stehen daher im Mittelpunkt des in der deutschen Forschungsförderlandschaft einzigartigen BMBF-Programms "Forschung an Fachhochschulen" mit seinen verschiedenen Förderlinien. Der Haushaltsansatz für dieses Programm wurde seit 2005 von 10,5 Millionen auf 41,9 Millionen im Jahr 2014 nahezu vervierfacht. Von 2006 bis 2013 haben bundesweit knapp 120 Fachhochschulen mit rund 1240 Forschungsvorhaben und insgesamt 247 Millionen Euro davon profitiert. Die regionale Verteilung der Fördermittel finden sie hier.

Die Förderlinien des Programms "Forschung an Fachhochschulen" eröffnen unterschiedliche Fördermöglichkeiten: Neben der Förderlinie FHprofUnt zur Förderung von Kooperationen zwischen Fachhochschulen und Unternehmen werden in der Förderlinie IngenieurNachwuchs die forschungs- und anwendungsnahe Qualifizierung von Ingenieuren sowie die Etablierung von forschungsstarken ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchsteams an Fachhochschulen unterstützt. Die themenfokussierte Förderlinie "Soziale Innovationen für die Lebensqualität im Alter" (SILQUA-FH) ermöglicht praxisorientierte Forschungsprojekte an Fachhochschulen in den Bereichen Soziale Arbeit, Pflege- und Gesundheitswissenschaften. Mit der in 2013 ausgelaufenen Förderlinie ProfilNT wurde zudem eine höhere Beteiligung der Fachhochschulen an den Fachprogrammen des BMBF - besonders in den Bereichen "Innovation durch neue Technologien", Innovation durch Lebenswissenschaften" und "Klima, Umwelt, Energie" unterstützt. Die Fördermaßnahme FHInvest hat zum Ziel, strukturbildende Projekte an Fachhochschulen durch gezielte Investitionen in Forschungsgeräte mit innovativer Technik zu unterstützen.

Die Förderung durch das BMBF hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich die angewandte Forschung seit den 1990er Jahren neben der praxisorientierten Lehre zu einem zweiten profilbildenden Merkmal der Fachhochschulen entwickelt hat.

  • Arbeit an einem Duckbehälter

    Wissenschaft

    FHprofUnt - Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen

    Im Rahmen der Förderlinie FHprofUnt werden FuE-Kooperationen von Fachhochschulen mit Unternehmen gefördert. Wesentliches Ziel ist ein intensiverer Wissens- und Technologietransfer in die Unternehmen. Entlang einer wissenschaftlichen Wertschöpfungskette sollen auch universitäre und außeruniversitäre Forschungspartner in die Verbünde eingebunden werden. Kennzeichen des Programms sind der nachfrageorientierte Förderansatz, anwendungsnahe Forschungsprojekte, transferorientierte Kooperationen und forschungsnahe Qualifizierungen.
     weiterlesen: FHprofUnt - Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen
    (URL: http://www.bmbf.de/de/1952.php)
  • Forschung an Fachhochschulen - IngenieurNachwuchs

    Wissenschaft

    IngenieurNachwuchs

    In der Ausbildung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses nehmen die Fachhochschulen im deutschen Hochschulsystem eine zentrale Rolle ein. Die Zahl der Ingenieur-Studienanfänger an Fachhochschulen steigt seit 2007 bundesweit stetig an – von rund 50.000 auf knapp 74.000 im Jahr 2010 (+ 48%). Von den insgesamt 426.000 ingenieurwissenschaftlichen Studierenden in Deutschland im Jahr 2010 haben sich knapp 242.000 für einen Studienplatz an Fachhochschulen entschieden. Das Ziel der Förderlinie "IngenieurNachwuchs" ist es, den ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs an Fachhochschulen im Rahmen von innovativen FuE-Projekten an forschungs- und praxisnahe Fragestellungen heranzuführen.
     weiterlesen: IngenieurNachwuchs
    (URL: http://www.bmbf.de/de/7152.php)
  • Forschung an Fachhochschulen - ProfilNT

    Wissenschaft

    ProfilNT - Forschungsprofil in Neuen Technologien

    Die Förderlinie ProfilNT gibt Fachhochschulen die Möglichkeit, ihre im Rahmen der BMBF-Fachprogramme eingebrachte Forschungsleistung ergänzend zur Stärkung des Forschungsprofils ihrer Fachhochschule nachhaltig zu nutzen.
     weiterlesen: ProfilNT - Forschungsprofil in Neuen Technologien
    (URL: http://www.bmbf.de/de/1956.php)
  • Forschung an Fachhochschulen - SILQUA-FH

    Wissenschaft

    SILQUA-FH - Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter

    Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben sich Herausforderungen, wie z. B. ein autonomes Handeln im hohen Alter sichergestellt oder die Produktivität von zunehmend älteren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen erhalten werden kann. Ziel der Förderlinie "Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter" ist, Forschungsbeiträge der Fachhochschulen zur Verbesserung der Lebensqualität, der Wahrung von Selbstständigkeit und Würde älterer, vor allem von Alterserkrankungen betroffener Menschen zu initiieren und die einschlägige Forschungskompetenz der Fachhochschulen zu stärken.
     weiterlesen: SILQUA-FH - Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter
    (URL: http://www.bmbf.de/de/13214.php)
  • Wissenschaft

    Fachhochschulen im EU-Forschungsrahmenprogramm

    Im Hinblick auf das neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020", das einen Schwerpunkt auf die Innovationsorientierung und damit auf den Anwendungsbezug von Forschungsprojekten legt, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Fachhochschulen bei ihrer darauf ausgerichteten strategischen Positionierung und ihren europäischen Vernetzungsaktivitäten.
     weiterlesen: Fachhochschulen im EU-Forschungsrahmenprogramm
    (URL: http://www.bmbf.de/de/21830.php)

Zusatzinformationen

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(URL: http://www.bmbf.de/en/864.php)

Projekt des Monats

Zur Entwicklung von Mini-Laboren werden an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena komplexe Zellanalysen mittels Konfokalmikroskopie durchgeführt.

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Ansprechpartner

  • Projektträger Jülich (PtJ)

    • Projektträgerschaft Forschung an Fachhochschulen Forschungszentrum Jülich GmbH
    • Dr. Christoph Wennemann
    • 52425 Jülich
    • Telefonnummer: 02461 61-3299
    • Faxnummer: 02461 61-90 70
    • E-Mail-Adresse: c.wennemann@fz-juelich.de
  • BMBF - Referat 515 -

    • Forschung an Fachhochschulen, Ingenieurnachwuchs
    • Heinemannstr. 2
    • 53175 Bonn
    • Geförderte Vorhaben: http://foerderportal.bund.de/foekat/foekat/foekatliste$v_foekat_webliste.actionquery?P_APC_LFDVOR=J&P_APC_RESSORT=BMBF&P_APC_REF=515&Z_CHK=0
 

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