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Arbeit an einem Projektablaufplan

Forschung an Fachhochschulen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt mit dem Programm "Forschung an Fachhochschulen" die anwendungsorientierte Forschung an Fachhochschulen in den Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften sowie im Bereich der Sozialen Arbeit, Pflege- und Gesundheitswissenschaften. Für das Jahr 2015 stellt das BMBF für das Programm die bisherige Rekordsumme von fast 46 Millionen zur Verfügung.

Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg basiert auf technologischen Meisterleistungen, die nur mit hochqualifi-zierten Fachkräften möglich sind. Eine wesentliche Basis für diesen Erfolg ist die Ausbildung an Fachhochschulen in den Ingenieur - und Naturwissenschaften. Neben der praxisnahen Qualifizierung stehen Fachhochschulen für eine anwendungs- und lösungsorientierte Forschung in enger Kooperation mit den Unternehmen in der Region. Sie helfen so, neue und verbesserte Produkte oder Dienstleistungen im Wettbewerb zu etablieren. Dies sind genau die Faktoren, die in Zukunft über die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und den Wohlstand unserer Gesellschaft mitentscheiden. "Made in Germany" hat nicht zuletzt wegen der weltweit anerkannten deutschen Ingenieurausbildung einen exzellenten Ruf.

Logo des BMBF-Programms "Forschung an Fachhochschulen"Die anwendungsorientierte Forschung und die forschungsnahe Qualifizierung des Fachkräftenachwuchses stehen daher im Mittelpunkt des in der deutschen Forschungsförderlandschaft einzigartigen BMBF-Programms "Forschung an Fachhochschulen" mit seinen verschiedenen Förderlinien. Der Haushaltsansatz für dieses Programm hat sich seit 2005 von 10,5 Millionen auf 45,9 Millionen Euro im Jahr 2015 mehr als vervierfacht. Von 2006 bis 2014 haben bundesweit rund 125 Fachhochschulen mit rund 1400 Forschungsvorhaben und insgesamt 286 Millionen Euro davon profitiert. Die regionale Verteilung der Fördermittel finden sie hier.

Säulendiagramm der Haushaltsansätze für das Programm "Forschung an Fachhochschulen" von 2005 bis 2015

Die Förderlinien des Programms "Forschung an Fachhochschulen" eröffnen unterschiedliche Fördermöglichkeiten: Neben der Förderlinie FHprofUnt zur Förderung von FuE-Kooperationen zwischen Fachhochschulen und Unternehmen werden in der Förderlinie IngenieurNachwuchs die forschungs- und anwendungsnahe Qualifizierung von Ingenieuren sowie die Etablierung von forschungsstarken ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchsteams an Fachhochschulen unterstützt. Die themenfokussierte Förderlinie "Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter" (SILQUA-FH) ermöglicht praxisorientierte Forschungsprojekte an Fachhochschulen in den Bereichen Soziale Arbeit, Pflege- und Gesundheitswissenschaften. Die Fördermaßnahme FHInvest hat zum Ziel, strukturbildende Projekte an Fachhochschulen durch gezielte Investitionen in Forschungsgeräte mit innovativer Technik zu unterstützen.

Die Förderung durch das BMBF hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich die angewandte Forschung seit den 1990er Jahren neben der praxisorientierten Lehre zu einem zweiten profilbildenden Merkmal der Fachhochschulen entwickelt hat.

  • Arbeit an einem Duckbehälter

    Wissenschaft

    FHprofUnt - Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen

    Im Fokus der Förderlinie „FHprofUnt“ steht die Förderung von anwendungsbezogenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die die Fachhochschulen in Kooperation mit Unternehmen durchführen. Die Vorhaben sollen insbesondere den gegenseitigen Wissens- und Technologietransfer zwischen Fachhochschule und Wirtschaft verbessern, um innovative Lösungen für die betriebliche Praxis zu entwickeln und umzusetzen.
     weiterlesen: FHprofUnt - Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen
    (URL: http://www.bmbf.de/de/1952.php)
  • Forschung an Fachhochschulen - IngenieurNachwuchs

    Wissenschaft

    IngenieurNachwuchs

    Forschungs- und anwendungsnah qualifizierte Fachkräfte sind eine wichtige Voraussetzung für die wissenschaftliche und technologische Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Innerhalb der Förderlinie „IngenieurNachwuchs“ werden daher an Fachhochschulen anwendungsbezogene Forschungsvorhaben in Kooperation mit der Wirtschaft unterstützt, bei denen insbesondere die Qualifizierung von forschungsstarkem Nachwuchs im Rahmen einer erfolgreichen Durchführung von kooperativen Promotionen im Mittelpunkt steht.
     weiterlesen: IngenieurNachwuchs
    (URL: http://www.bmbf.de/de/7152.php)
  • Forschung an Fachhochschulen - SILQUA-FH

    Wissenschaft

    SILQUA-FH - Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter

    Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben sich neue Herausforderungen. Wie kann beispielsweise ein autonomes Handeln im hohen Alter sichergestellt oder die Produktivität von zunehmend älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erhalten werden? Die Förderlinie "Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter" (SILQUA-FH) hat zum Ziel, Forschungsbeiträge von Fachhochschulen zur Verbesserung der Lebensqualität und der Wahrung von Selbstständigkeit und Würde älterer, vor allem von Alterserkrankungen betroffener Menschen zu unterstützen. Zeitgleich stärkt SILQUA-FH die einschlägige Forschungskompetenz der Fachhochschulen in diesem Feld.
     weiterlesen: SILQUA-FH - Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter
    (URL: http://www.bmbf.de/de/13214.php)
  • Wissenschaft

    Fachhochschulen im EU-Forschungsrahmenprogramm

    Die Chancen der Fachhochschulforschung in Europa werden verbessert. Mit Blick auf das neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020", das einen Schwerpunkt auf die Innovationsorientierung und damit auf den Anwendungsbezug von Forschungsprojekten legt, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Fachhochschulen bei ihrer darauf ausgerichteten strategischen Positionierung und ihren europäischen Vernetzungsaktivitäten.
     weiterlesen: Fachhochschulen im EU-Forschungsrahmenprogramm
    (URL: http://www.bmbf.de/de/21830.php)

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