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Forschung

IKT 2020 - Forschung für Innovation

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind der Innovationsmotor Nr. 1. Mehr als 80 Prozent der Innovationen in den in Deutschland starken Anwendungsfeldern/Branchen Automobil, Medizintechnik und Logistik sind IKT-getrieben. Die Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung zählt die IKT folgerichtig zu den Schlüsseltechnologien, die entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sind.

Strategische Ausrichtung:

Mit der Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung wird die Forschungsförderung auf fünf Bedarfsfelder fokussiert: Klima/Energie, Gesundheit/Ernährung, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation. Schlüsseltechnologien, zu denen die IKT gehören, sind die Basis für neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, mit deren Hilfe aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen gemeistert werden können. Die IKT-Strategie der Bundesregierung "Deutschland Digital 2015" ist als umfassendes strategisches Programm für den IKT-Bereich vorgelegt worden. Die Forschungsthemen werden im BMBF-Förderprogramm "IKT 2020 - Forschung für Innovation" adressiert.

Wesentliche Grundlage für Innovationen auf den Anwendungsfeldern sind (anwendungsorientierte) Forschungs- und Entwicklungsergebnisse im Bereich der Basistechnologien Elektronik und Mikrosysteme, Softwaresysteme und Wissensverarbeitung sowie Kommunikationstechnik und Netze. Ausgerichtet wird die IKT-Förderung entlang der strategischen Forschungs- und Entwicklungslinien "IKT in komplexen Systemen" (z.B. "Embedded Systems"), "neue Geschäftsprozesse und Produktionsverfahren" sowie "Internet der Dinge und Dienste". Dabei ist eine Fokussierung auf die Qualitätsziele Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Nutzerfreundlichkeit und Ressourceneffizienz erforderlich, da sich nur so die Stärken in der deutschen IKT-Forschung und das traditionell hohe internationale Ansehen deutscher Ingenieurleistungen auf IKT-Lösungen aus Deutschland übertragen lassen.

Instrumente

Für das Programm IKT 2020 werden neue Instrumente eingesetzt. Durch Innovationsallianzen und Technologieverbünde sollen Brücken zwischen Technologieentwicklung und Anwendung geschlagen werden. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden unterstützt durch eine IuK-technologieübergreifende Förderung von FuE-Vorhaben, vereinfachte Förderverfahren, Bildung einer zentralen Anlaufstelle sowie Verkürzung der Zeit zwischen Antragstellung und abschließender Förderentscheidung und Mittelbereitstellung. Das Programm ist offen angelegt, damit während seiner Laufzeit Ergänzungen und Schwerpunktverlagerungen vorgenommen werden können. Beispiele für solche während der Programmlaufzeit bedeutungsvoller gewordene Themen sind die Elektromobilität und der Bereich der IT-Sicherheit.

Anwendungsfelder / Branchen:

  • Automobil, Mobilität
  • Maschinenbau, Automatisierung
  • Gesundheit, Medizintechnik
  • Logistik, Dienstleistungen


  • KfZ-Produktion

    Forschung

    Industrie 4.0 - Informationstechnologie für die vierte industrielle Revolution

    Die Wirtschaft steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution. Die Vernetzung von eingebetteten IKT-Systemen - so genannte "Cyber-Physical-Systems", CPS - verknüpft reale und virtuelle Welt. In der Industrie ermöglicht diese verteilte, aber vernetzte Intelligenz bessere Monitoring- und autonome Entscheidungsprozesse, um Unternehmen und ganze Wertschöpfungsnetzwerke in nahezu Echtzeit steuern und optimieren zu können. Möglich werden damit individualisierte Produkte zu den Bedingungen einer hoch flexiblen Großserienproduktion. Mit dem Zukunftsprojekt Industrie 4.0 der Bundesregierung wird dieser Prozess unterstützt.
     weiterlesen: Industrie 4.0 - Informationstechnologie für die vierte industrielle Revolution
    (URL: http://www.bmbf.de/de/9072.php)
  • Hightech-Strategie

    IKT für Logistik und Dienstleistungen

    Die IKT-gestützte Logistik und Dienstleistungen rund um hochwertige Produkte - von der Beratung, über die Wartung, und Reparatur bis zum Recycling - sind in vielen Branchen zum wichtigsten Erfolgsfaktor geworden. Mit dem Einbau von kleinen Computern - smart Tags - erhält das Transportgut ein "Digitales Produktgedächtnis". Es verbindet reale und virtuelle Welt im "Internet der Dinge". Damit liefert das Transportgut selbst die Daten, um Logistikabläufe zu steuern und zu optimieren. Die Logistik wird dadurch zugleich ein durchgehend vernetzter Teil von umfassenden Geschäftsprozessen verschiedenster Geschäftspartner und Kunden.
     weiterlesen: IKT für Logistik und Dienstleistungen
    (URL: http://www.bmbf.de/de/9099.php)
  • Hightech-Strategie

    IKT für Gesundheit/ Medizin

    IKT führt zu neuen Produkten in Wachstumsbranchen, wie z.B. in der Medizintechnik. Der Umsatz deutscher Medizintechnik-Unternehmen stieg im Jahr 2005 um neun Prozent auf 14,7 Mrd. Euro. Weltweit erwarten Analysten bis 2010 ein stabiles Wachstum von jährlich vier bis fünf Prozent.
     weiterlesen: IKT für Gesundheit/ Medizin
    (URL: http://www.bmbf.de/de/9096.php)

Zusatzinformationen

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Publikationen

  • IKT 2020 ID = 828

    Titelbild der Publikation

    Forschung für Innovationen

    2007, 80 Seiten

    Download [PDF - 2,93 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/ikt2020.pdf)

  • ICT 2020 ID = 900

    Titelbild der Publikation

    Research for Innovations

    2007, 80 Seiten

    Download [PDF - 2,83 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/ict_2020.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

Ansprechpartner

  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.(DLR)

    • PT Informationstechnik (Köln)
    • Linder Höhe
    • 51147 Köln
    • Telefonnummer: 02203 / 601-2862
    • Faxnummer: 02203 / 601-2842
    • E-Mail-Adresse: PT-IT@dlr.de
    • Homepage: http://www.pt-it.pt-dlr.de/
 

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