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Bundesforschungsministerin auf der Auftakt-PK zum EU-Forschungspramm Horizont 2020

Horizont 2020 - das europäische Forschungsrahmenprogramm

Forschung und Innovation haben in Europa Priorität. Sie sind ein wichtiger Teil der europäischen Integration und ein großes Anliegen Deutschlands. Mit dem neuen Rahmenprogramm "Horizont 2020" sollen nachhaltiges Wachstum und zukunftsfähige Arbeitsplätze in Europa geschaffen und so die Wettbewerbsfähigkeit Europas gestärkt werden.

Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka auf der Pressekonferenz zur Nationalen Auftaktveranstaltung Horizont 2020 am 28.01.2014. ©: Eventfotograf Gerald Schmidt Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka auf der Pressekonferenz zur Nationalen Auftaktveranstaltung Horizont 2020 am 28.01.2014. ©: Eventfotograf Gerald Schmidt Horizont 2020, das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, stellt für den Zeitraum von 2014 bis 2020 rund 77 Milliarden Euro Fördermittel zur Verfügung. Die Förderaktivitäten decken die gesamte Innovationskette ab - von der Grundlagenforschung bis hin zur Vorbereitung marktfähiger Produkte und Dienstleitungen. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen (insbesondere auch kleine und mittlere Betriebe) sowie innovationsrelevante Akteure im weitesten Sinne sind die Zielgruppen des Programms.

In drei zentralen Programmschwerpunkten werden die Exzellenz der Wissenschaft in Europa gefördert, die führende Rolle der europäischen Industrien ausgebaut und Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit entwickelt. Das breite Spektrum an Fördermöglichkeiten unter Horizont 2020 umfasst Verbundprojekte, Einzelförderung exzellenter Forscherinnen und Forscher, Mobilitäts- und Ausbildungsaktivitäten, Unterstützungs- und Begleitmaßnahmen, öffentlich-öffentliche beziehungsweise öffentlich-private Partnerschaften, Risikokapitalfinanzierungen, innovatives Beschaffungswesen sowie Preise. Im Gegensatz zum Vorläuferprogramm werden das Regelwerk und die Abrechnungsmodalitäten für die Zuwendungsempfänger wesentlich vereinfacht.

Horizont 2020 wird im Ordentlichen Gesetzgebungsverfahren der EU vorbereitet, welches die Verabschiedung durch den Rat der Europäischen Union und das Europäische Parlament (EP) vorsieht. Nachdem das Europäische Parlament am 21. November 2013  Horizont 2020 mit großer Mehrheit gebilligt hat, hat der Rat der Europäischen Union am 3. Dezember den Rechtsakt endgültig erlassen. Damit ist der Weg frei für die ersten Ausschreibungen, welche auf dem Teilnehmerportal für Horizont 2020 veröffentlicht werden.

Am 28. und 29. Januar 2014 fand die nationale Auftaktveranstaltung des Bundesforschungsministeriums zu Horizont 2020 im Berliner Congress Center (BCC) statt. Am ersten Veranstaltungstag wurden durch hochrangige internationale Sprecherinnen und Sprecher das gesamte Spektrum des neuen Rahmenprogramms präsentiert. Am zweiten Tag gab es eine Reihe von Workshops. Sie gaben die Möglichkeit, eine Vielzahl von einzelnen Punkten des Rahmenprogramms zu diskutieren. Hilfreiche Tipps für Antragstellende runden die Veranstaltung ab.

Ein Netzwerk von Nationalen Kontaktstellen (NKS) der Bundesregierung für Horizont 2020 steht ab sofort allen Interessierten und Teilnehmerinnen mit Informationen und intensiver Beratung zu allen Programmteilen zur Verfügung.

Zusatzinformationen

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(URL: http://www.bmbf.de/en/959.php)

www.horizont2020.de

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Dokumente

Publikationen

  • Horizont 2020 im Blick ID = 1689

    Titelbild der Publikation

    Informationen zum neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation

    2014, 27 Seiten

    Download [PDF - 652,1 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/horizont_202_im_Blick_2.Auflage.pdf)

  • Recht und Finanzen in Horizont 2020 ID = 1691

    Titelbild der Publikation

    Nationale Kontaktstelle

    2014, 6 Seiten
    Bestell-Nr.: 30894

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 241,2 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/flyer_nks_recht_und_finanzen.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

 

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