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Biologische Prozesse sind zumeist durch das komplexe und dynamische Zusammenspiel vielzähliger Faktoren gekennzeichnet. Die Interaktionen sind dabei nicht nur auf die Ebene von Zellen begrenzt, sondern können ebenso Organe und Lebewesen umfassen. Bei Veränderungen der Erbinformation oder durch Umwelteinflüsse kann die Funktion einzelner Komponenten oder ganzer Netzwerke empfindlich gestört werden.
Die Lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung beschäftigt sich mit der Aufklärung dieser Zusammenhänge. In Schwerpunkten wie der medizinischen Genomforschung, der Systembiologie, der Systemmedizin und den Neurowissenschaften werden dazu Methoden und Technologien entwickelt, die eine Analyse und Darstellung biologischer Prozesse ermöglichen. Die so erlangten Erkenntnisse und Erfindungen sind eine bedeutende Grundlage für die Etablierung neuer Diagnose- und Therapieansätze oder biotechnologischer Verfahren. Die Lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung ist somit ein starker Impulsgeber in Gesundheitsforschung und Bioökonomie, der wissenschaftliche Entwicklungen bedarfsorientiert aufnimmt und für die Anwendung vorbereitet.
Darüber hinaus übernimmt die Lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung gesellschaftliche Verantwortung, zum Beispiel indem durch begleitende Arbeiten die Risiken neuer Ansätze sorgfältig geprüft werden. Auch die Entwicklung von Methoden zum Ersatz beziehungsweise zur Vermeidung von Tierversuchen ist dabei ein wichtiges Ziel.
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Das Forschungs- und Förderkonzept e:Med
2012, 10 Seiten
Download [PDF - 801,4 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/foerderkonzept_eMed.pdf)

Forschung für die Innovationen der Zukunft
2009, 61 Seiten
Download [PDF - 4,10 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/impulsgeber_lebenswissenschaften.pdf)
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