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Forschung
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Gesundheitsforschungsprogramm - Gesundheit für alle!

Das Ziel der Gesundheitsforschung der Bundesregierung ist, dass alle Menschen von den Forschungsergebnissen profitieren können. In der Gesundheitsforschung werden neue oder bessere Diagnoseverfahren und Therapien entwickelt, um kranken Menschen effektiver zu helfen. Und es werden neue Ansätze und Wege zur Prävention gesucht, die dazu beitragen, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen. Der medizinische Fortschritt soll auch beitragen, Kosten zu senken. Das BMBF fördert die Gesundheitsforschung im Zeitraum von 2011 bis 2014 mit rund 5,5 Milliarden Euro.

Die vom BMBF geförderte Forschung hat in den vergangenen Jahren zu zahlreichen medizinischen Durchbrüchen beigetragen. Ziel der Gesundheitsforschung ist eine bessere medizinische Behandlung, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Mit dem am 8. Dezember 2010 verabschiedeten "Rahmenprogramm Gesundheitsforschung" richtet die Bundesregierung die Gesundheitsforschung neu aus und legt den Schwerpunkt auf die Erforschung derjenigen Krankheiten, die besonders viele Menschen betreffen, die sogenannten Volkskrankheiten. Zu ihrer Erforschung werden sechs Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung gegründet.

Für den Aufbau des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIG) stellen  Bund, Land Berlin und Helmholtz-Gemeinschaft bis zum Jahr 2018 300 Millionen Euro zur Verfügung. Das neue Institut wird aus der Zusammenführung des Max-Delbrück-Centrums und der klinischen Forschung an der Charité entstehen. Als Vorstandsvorsitzender des BIG wurde Prof. Dr. Ernst Theodor Rietschel gewonnen, der vom Aufsichtsrat des Instituts inzwischen bestellt wurde. Als ehemaliger Präsident der Leibniz-Gemeinschaft und ausgewiesener Wissenschaftler im Bereich der medizinischen Forschung bringt Rietschel die erforderliche Expertise mit, um das Institut gemeinsam mit dem Vorstand des BIG erfolgreich zu starten. Die Gründungsveranstaltung wird am 18. Juni 2013 in Berlin stattfinden. Zur Bekanntgabe des Expertengutachtens für das Forschungskonzept des BIG sagte Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF: "Dies schafft die Voraussetzung für ein internationales Zentrum der Spitzenforschung in der Medizin. Mit dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung geht Deutschland neue Wege, um Patientinnen und Patienten noch unmittelbarer von der biomedizinischen Forschung profitieren zu lassen."

Das Regierungsprogramm zur Gesundheitsforschung stellt folgende Aktionsfelder in den Mittelpunkt

  • Eine Ärztin unterhält sich mit Patienten

    Forschung

    Nationale Gesundheitsstudie beginnt

    Die Nationale Kohorte ist ein gemeinsames Vorhaben von Wissenschaftler aus der Helmholtz- Gemeinschaft, Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Ressortforschung in Deutschland. Ziel ist die Untersuchung von Volkskrankheiten wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Demenzerkrankungen und Infektionskrankheiten aufzuklären, Risikofaktoren zu identifizieren, Wege einer wirksamen Vorbeugung aufzuzeigen sowie Möglichkeiten der Früherkennung von Krankheiten zu identifizieren.
     weiterlesen: Nationale Gesundheitsstudie beginnt
    (URL: http://www.bmbf.de/de/20718.php)
  • Eine Frau nießt in ein Taschentuch

    Forschung

    Gebündelte Erforschung von Volkskrankheiten

    Die Zahl der an Volkskrankheiten leidenden Menschen wächst. Dazu gehören beispielsweise Krebs, Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel-, Infektions-, Lungen oder neurodegenerative Erkrankungen. Oft dauert es bei der Erforschung dieser Krankheiten zu lange, bis Ergebnisse aus der Forschung in die medizinische Regelversorgung und damit zum Patienten gelangen. Diesen als Translation bezeichneten Prozess schneller und effektiver zu gestalten ist ein Leitgedanke des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung. Um die Forschung zu einigen besonders bedeutsamen Volkskrankheiten zu bündeln, gründet die Bundesregierung Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung.
     weiterlesen: Gebündelte Erforschung von Volkskrankheiten
    (URL: http://www.bmbf.de/de/16153.php)
  • Neurologische Untersuchung: Ärztin mit Patient

    Forschung

    Perspektive Individualisierte Medizin - Krankheiten besser therapieren

    Die individualisierte Medizin ist hochaktuell, denn eine noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen des Patienten zugeschnittene Medizin wird greifbar. Grundlage dafür sind große Fortschritte der vergangenen Jahre in der Erforschung von Krankheitsursachen sowie die technologischen Errungenschaften der lebenswissenschaftlichen Forschung. Mittels spezifischerer, diagnostischer Tests kann eine Behandlung besser auf den einzelnen Patienten angepasst werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet jetzt ein Maßnahmenpaket zur Forschungsförderung der individualisierten Medizin.
     weiterlesen: Perspektive Individualisierte Medizin - Krankheiten besser therapieren
    (URL: http://www.bmbf.de/de/16162.php)
  • Eine Grapefruit, die mit einem Löffel gegessen wird

    Forschung

    Präventions- und Ernährungsforschung

    Erkenntnisse über den Einfluss von Ernährung, Bewegung, sonstigem Verhalten und Umwelt auf die Aktivität von Genen eröffnen neue Möglichkeiten, um die Entstehung von Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen besser zu verstehen und ihnen vorzubeugen. Das Wissen darüber, ob und wie Prävention funktioniert, muss weiter wachsen. Unter dem Dach der nationalen Präventionsstrategie entwickelt das BMBF einen Aktionsplan, der die Forschungsförderung zu allen für Präventions- und Ernährungsforschung relevanten Ansätzen - von der Epigenetik bis zur Epidemiologie - zusammenführt und interdisziplinär verknüpft.
     weiterlesen: Präventions- und Ernährungsforschung
    (URL: http://www.bmbf.de/de/16166.php)
  • Ein kleiner Junge wird von einer Ärztin untersucht

    Forschung

    Versorgungsforschung

    Der Anspruch, jedem Menschen eine bestmögliche und sichere Therapie zu ermöglichen, bleibt von zentraler Bedeutung für die Gesundheitsversorgung. Gleichzeitig steigt der Druck, auch im Gesundheitssystem Kosten zu begrenzen. Gute Gesundheitsversorgung und wirtschaftliche Überlegungen müssen miteinander in Einklang gebracht werden. Die Bundesregierung fördert den Aufbau einer leistungsstarken deutschen Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie und stellt dabei Patientenorientierung und Patientensicherheit in den Mittelpunkt.
     weiterlesen: Versorgungsforschung
    (URL: http://www.bmbf.de/de/16170.php)
  • Eine Apothekerin vor einem Regal mit verschiedenen Medikamenten

    Forschung

    Innovationskraft der Gesundheitswirtschaft erhöhen

    Die Gesundheitswirtschaft ist eines der großen Wachstumsfelder in den Industrienationen. Sie umfasst alle gesundheitsbezogenen Güter und Dienstleistungen und vereint damit die hochinnovativen Branchen Medizintechnik, Pharma und Regenerative Medizin mit dem Sektor der Konsumgüter und Dienstleistungen für die Gesundheitsversorgung. Mit einer Vielzahl von Maßnahmen trägt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dazu bei, die Innovationskraft der Gesundheitswirtschaft zu erhöhen und die Translation von Forschungserkenntnissen in praktische Anwendungen zu beschleunigen.
     weiterlesen: Innovationskraft der Gesundheitswirtschaft erhöhen
    (URL: http://www.bmbf.de/de/16173.php)
  • Grafik des menschlichen Körpers und Logo der neuen Systemmedizin-Broschüre

    Forschung

    Lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung

    Den Lebenswissenschaften kommt bei der Lösung der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts eine wichtige Rolle zu. Die Erforschung von Volkskrankheiten und die Individualisierung der Medizin, aber auch die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln und die Bereitstellung von Alternativen zu fossilen Energieträgern erfordern vielfach neue Ansätze, Methoden und Technologien. Die Lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung ermöglicht in Gesundheitsforschung und Bioökonomie die Entwicklung der notwendigen Verfahren und den Wissenstransfer in die Anwendung.
     weiterlesen: Lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung
    (URL: http://www.bmbf.de/de/979.php)
  • Geographische Weltkarte mit den einzelnen Kontinenten

    Forschung

    Internationale Kooperationen

    Internationale Zusammenarbeit ermöglicht Synergien für den medizinischen Fortschritt. Forschungsinfrastrukturen können gemeinsam aufgebaut und genutzt werden. Gleichzeitig steht die Gesundheitsforschung auch in der Verantwortung für die weltweite Gesundheitsversorgung. Die Bundesregierung stärkt die Internationalisierung der Gesundheitsforschung durch den gemeinsamen Aufbau von Forschungsinfrastrukturen und treibt die internationale Koordinierung von Forschungsmaßnahmen voran. Ein besonderer Fokus liegt auf der Erforschung vernachlässigter und armutsbedingter Krankheiten in Kooperation mit Entwicklungsländern.
     weiterlesen: Internationale Kooperationen
    (URL: http://www.bmbf.de/de/16178.php)

Zusatzinformationen

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(URL: http://www.bmbf.de/en/healthresearch.php)

Übersichtskarte: "Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung"

Zukunftsforschung Gesundheit

Publikationen

  • Aktionsplan Individualisierte Medizin ID = 1603

    Titelbild der Publikation

    Ein neuer Weg in Forschung und Gesundheitsversorgung

    2013, 14 Seiten

    Download [PDF - 976,6 kB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/BMBF_Aktionsplan_IndiMed.pdf)

  • Rahmenprogramm Gesundheitsforschung ID = 301

    Titelbild der Publikation

    2010, 52 Seiten
    Bestell-Nr.: 30588

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 6,60 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/gesundheitsforschung.pdf)

  • Health Research Framework Programme of the Federal Government ID = 1314

    Titelbild der Publikation

    2010, 52 Seiten
    Bestell-Nr.: 30622

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 6,14 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/health_research_framework_programme.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

Ansprechpartner

  • Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

    • Heinrich-Konen-Straße 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 / 3821-1210
    • Faxnummer: 0228 / 3821-1257
    • E-Mail-Adresse: Gesundheitsforschung@dlr.de
    • Homepage: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/
    • Geförderte Vorhaben: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/Gefoerderte%20Projekte.php
  • Projektträger Jülich (PtJ)

    • Bereich BIO
    • 52425 Jülich
    • Telefonnummer: 02461 / 61-5543
    • Faxnummer: 02461 /61-9080
    • E-Mail-Adresse: ptj-bio@fz-juelich.de
    • Homepage: http://www.ptj.de/gesundheitsforschung
 

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