Forschung
Mittels einer Spritze wird Flüssigkeit aus einer Glasampulle gezogen. Dabei sind mehrere Glasbehälter im Hintergrund zu sehen.

Gesundheitsforschungsprogramm - Gesundheit für alle!

Das Ziel der Gesundheitsforschung der Bundesregierung ist, dass alle Menschen von den Forschungsergebnissen profitieren können. In der Gesundheitsforschung werden neue oder bessere Diagnoseverfahren und Therapien entwickelt, um kranken Menschen effektiver zu helfen. Und es werden neue Ansätze und Wege zur Prävention gesucht, die dazu beitragen, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen. Der medizinische Fortschritt soll auch beitragen, Kosten zu senken. Das BMBF fördert die Gesundheitsforschung im Zeitraum von 2011 bis 2014 mit rund 5,5 Milliarden Euro.

Die vom BMBF geförderte Forschung hat in den vergangenen Jahren zu zahlreichen medizinischen Durchbrüchen beigetragen. Ziel der Gesundheitsforschung ist eine bessere medizinische Behandlung, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Mit dem am 8. Dezember 2010 verabschiedeten "Rahmenprogramm Gesundheitsforschung" richtet die Bundesregierung die Gesundheitsforschung neu aus und legt den Schwerpunkt auf die Erforschung derjenigen Krankheiten, die besonders viele Menschen betreffen, die sogenannten Volkskrankheiten. Zu ihrer Erforschung werden sechs Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung gegründet.

Das neue Regierungsprogramm stellt folgende Aktionsfelder in den Mittelpunkt

  • Forschung

    Gebündelte Erforschung von Volkskrankheiten

    Die Zahl der an Volkskrankheiten leidenden Menschen wächst. Dazu gehören beispielsweise Krebs, Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel-, Infektions-, Lungen oder neurodegenerative Erkrankungen. Oft dauert es bei der Erforschung dieser Krankheiten zu lange, bis Ergebnisse aus der Forschung in die medizinische Regelversorgung und damit zum Patienten gelangen. Diesen als Translation bezeichneten Prozess schneller und effektiver zu gestalten ist ein Leitgedanke des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung. Um die Forschung zu einigen besonders bedeutsamen Volkskrankheiten zu bündeln, gründet die Bundesregierung Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/16153.php)
  • Forschung

    Perspektive Individualisierte Medizin - Krankheiten besser therapieren

    Die "Individualisierte Medizin" ist hochaktuell, denn eine noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen des Patienten zugeschnittene Medizin wird greifbar. Grundlage dafür sind große Fortschritte der vergangenen Jahre in der Erforschung grundlegender Krankheitsursachen sowie die technologischen Errungenschaften der lebenswissenschaftlichen Forschung. Mittels spezifischerer, diagnostischer Tests kann eine Behandlung besser auf den einzelnen Patienten angepasst werden.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/16162.php)
  • Forschung

    Präventions- und Ernährungsforschung

    Erkenntnisse über den Einfluss von Ernährung, Bewegung, sonstigem Verhalten und Umwelt auf die Aktivität von Genen eröffnen neue Möglichkeiten, um die Entstehung von Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen besser zu verstehen und ihnen vorzubeugen. Das Wissen darüber, ob und wie Prävention funktioniert, muss weiter wachsen. Unter dem Dach der nationalen Präventionsstrategie entwickelt das BMBF einen Aktionsplan, der die Forschungsförderung zu allen für Präventions- und Ernährungsforschung relevanten Ansätzen - von der Epigenetik bis zur Epidemiologie - zusammenführt und interdisziplinär verknüpft.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/16166.php)
  • Forschung

    Versorgungsforschung

    Der Anspruch, jedem Menschen eine bestmögliche und sichere Therapie zu ermöglichen, bleibt von zentraler Bedeutung für die Gesundheitsversorgung. Gleichzeitig steigt der Druck, auch im Gesundheitssystem Kosten zu begrenzen. Gute Gesundheitsversorgung und wirtschaftliche Überlegungen müssen miteinander in Einklang gebracht werden. Die Bundesregierung fördert den Aufbau einer leistungsstarken deutschen Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie und stellt dabei Patientenorientierung und Patientensicherheit in den Mittelpunkt.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/16170.php)
  • Forschung

    Gesundheitswirtschaft

    Die Gesundheitswirtschaft ist eines der großen Wachstumsfelder in den Industrienationen. Sie umfasst neben Arzneimittelindustrie, Biotechnologie und Medizintechnik auch die Versorgung mit medizinischen Dienstleistungen. Die Bundesregierung trägt dazu bei, die Innovationskraft der Gesundheitswirtschaft zu erhöhen und die Translation von Forschungserkenntnissen in praktische Anwendung zu beschleunigen. Dazu werden insbesondere neue Wege des Wissens- und Technologietransfers erprobt und rechtliche Rahmenbedingungen weiterhin forschungs- und innovationsfreundlich gestaltet.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/16173.php)
  • Forschung

    Lebenswissenschaftliche Grundlagenforschung

    Die molekularen Lebenswissenschaften erlauben uns immer tiefere Einblicke in die Lebensvorgänge. Spätestens seit der spektakulären Entschlüsselung der Struktur des menschlichen Genoms im Juni 2000 ist uns die ungeheure Dynamik des Erkenntnisgewinns bewusst. In der biomedizinischen Forschung erschließt sich eine Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/979.php)
  • Forschung

    Internationale Kooperationen

    Internationale Zusammenarbeit ermöglicht Synergien für den medizinischen Fortschritt. Forschungsinfrastrukturen können gemeinsam aufgebaut und genutzt werden. Gleichzeitig steht die Gesundheitsforschung auch in der Verantwortung für die weltweite Gesundheitsversorgung. Die Bundesregierung stärkt die Internationalisierung der Gesundheitsforschung durch den gemeinsamen Aufbau von Forschungsinfrastrukturen und treibt die internationale Koordinierung von Forschungsprogrammen voran. Ein besonderer Fokus liegt auf der Erforschung vernachlässigter und armutsbedingter Krankheiten in Kooperation mit Entwicklungsländern.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/16178.php)

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(URL: http://www.bmbf.de/en/gesundheitsforschung.php)

Namensartikel von Annette Schavan

Medizin - nicht nur für Männer
28.04.2011, Der Tagesspiegel: Die Gendermedizin betont die Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Das kann Leben retten

 

Interviews

  • 29.11.2011

    "Forschung darf nicht im Elfenbeinturm stattfinden"

    Interview mit Bundesministerin Annette Schavan

    Bundesministerin Annette Schavan setzt darauf, dass neue Erkenntnisse künftig schneller vom Labor in die Praxis übertragen werden. Auch dank des Programms "Gesundheitsforschung".

    zum Interview [URL: http://www.welt.de/dossiers/dieweltderzukunft/article13741196/Forschung-darf-nicht-im-Elfenbeinturm-stattfinden.html]
  • 21.10.2011

    Bürgerdialog "Hightech-Medizin"

    Interview mit Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Helge Braun

    Parlamentarischer Staatssekretär Helge Braun im Gespräch mit "Der Pflegeblogger"

    zum Interview [URL: http://www.der-pflegeblogger.de/gesundheitswesen/buergerdialog-hightech-medizin/]

Publikationen

  • Rahmenprogramm Gesundheitsforschung ID = 301

    Titelbild der Publikation

    2010, 52 Seiten
    Bestell-Nr.: 30588

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 6,60 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/gesundheitsforschung.pdf)

  • Health Research Framework Programme of the Federal Government ID = 1314

    Titelbild der Publikation

    2010, 52 Seiten
    Bestell-Nr.: 30622

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 6,14 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/health_research_framework_programme.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

Ansprechpartner

  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

    • - PT Gesundheitsforschung -
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: 0228 / 38 21 1210
    • Faxnummer: 0228 /38 21 1257
    • E-Mail-Adresse: Gesundheitsforschung@dlr.de
    • Homepage: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/
    • Geförderte Vorhaben: http://foerderportal.bund.de/foekat/foekat/foekatliste$v_foekat_webliste.actionquery?P_APC_LFDVOR=J&P_APC_RESSORT=BMBF&P_APC_PT=PT-DLR&P_APC_REF=614&Z_CHK=0
  • Projektträger Jülich (PtJ)

    • Bereich BIO
    • 52425 Jülich
    • Telefonnummer: 02461 61 5543
    • Faxnummer: 02461 61 9080
    • E-Mail-Adresse: ptj-bio@fz-juelich.de
    • Homepage: http://www.ptj.de/gesundheitsforschung