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Forschung
Kind bei einer Ärztin

Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung - optimierte Translationsprozesse durch neue Forschungsstrukturen

Nach wie vor ist die Zahl der Menschen, die an Volkskrankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel-, Infektions-, Lungen- oder neurodegenerativen Erkrankungen leiden beziehungsweise neu erkranken, besorgniserregend. Optimale Forschungsbedingungen zu schaffen, um Volkskrankheiten zu bekämpfen, ist ein zentrales Anliegen der neu gegründeten Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG). Das Bundesforschungsministerium wird bis 2015 rund 700 Millionen Euro für diese Zentren zur Verfügung stellen, um so beispielsweise den so genannten Translationsprozess zu optimieren und Prävention und Therapie der Volkskrankheiten zu verbessern.

Insgesamt 27 Standorte mit mehr als hundert beteiligten Hochschulen, Universitätsklinika und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bilden die vier neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung in den Bereichen Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenkrankheiten und Krebs. Die Deutschen Zentren für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und für Diabetesforschung (DZD) mit insgesamt 13 Standorten und 20 Mitgliedseinrichtungen wurden bereits im Jahr 2009 gegründet.

In den einzelnen Zentren arbeiten die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen interdisziplinär zusammen, um neue medizinische Forschungsergebnisse schneller in die Anwendung zu bringen. Im Fokus der Forschungsarbeiten stehen unter anderem eine verbesserte Vorsorge und Diagnose bis hin zu Konzepten für individualisierte Therapien, die gemeinsam auf eine optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten zielen. Diese langfristig angelegte Förderung stärkt das hohe Innovationspotential der Gesundheitsforschung.

Eine effiziente Translationsforschung macht die Einbindung privater Unternehmen notwendig. Die DZG legen deshalb einen Schwerpunkt auf die wirtschaftliche Verwertung von Forschungsergebnissen und auf Kooperation mit Unternehmen. Mit Hilfe der leistungsfähigen Gesundheitswirtschaft in Deutschland soll es gelingen, innovative diagnostische Verfahren und therapeutische Ansätze im Interesse einer wirtschaftlichen und bezahlbaren Gesundheitsversorgung breit anzuwenden.

Hochrangige, internationale besetzte Beratergremien werden die Arbeit der DZG begleiten, um zu garantieren, dass sie an der Spitze des wissenschaftlichen Fortschritts aktiv werden. In regelmäßigen Abständen sollen zudem externe, ebenfalls international besetzte Gutachtergremien die Zentren mit Blick auf wissenschaftliche Exzellenz und strategische Ausrichtung evaluieren.

  • Eine Petrischale mit einer Testflüssigkeit

    Forschung

    Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung

    Infektionen sind für die Medizin auch im 21. Jahrhundert eine der zentralen Herausforderungen. Wie lassen sich die großen Infektionskrankheiten am besten eindämmen? Was tun, wenn Keime immer unempfindlicher gegen Medikamente werden? Was sind die besten Präventionsstrategien? Diesen und anderen Fragen gehen die Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung nach - in 32 Einrichtungen an sieben Standorten.
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    (URL: http://www.bmbf.de/de/16544.php)
  • Ein EKG-Ergebnis

    Forschung

    Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung

    Herz-Kreislauf-Forschung braucht interdisziplinäre Zusammenarbeit und groß angelegte Studien. Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung finden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler optimale Voraussetzungen für ihre Forschungsprojekte. 26 Einrichtungen an sieben Standorten tun sich zusammen, um durch gemeinschaftliche Forschung die Prävention, die Diagnostik und die Therapie voran zu bringen. Das Zentrum gibt dabei Raum für breit angelegte Forschungsprojekte und ermöglicht es, innovative Ansätze besser umzusetzen.
     weiterlesen: Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung
    (URL: http://www.bmbf.de/de/16542.php)
  • Eine Nahaufnahme eines Asthmainhalators

    Forschung

    Das Deutsche Zentrum für Lungenforschung

    Die Molekularbiologie, die Stammzellmedizin und die moderne Biotechnik eröffnen für die Forschung zu Lungenerkrankungen spannende Betätigungsfelder. Für Patientinnen und Patienten könnten sich daraus neue Therapieoptionen entwickeln. Am Deutschen Zentrum für Lungenforschung werden künftig wichtige Forschungsaktivitäten zusammengeführt. 18 Einrichtungen an fünf Standorten kooperieren, um die Erforschung von Lungenerkrankungen weiter voran zu bringen.
     weiterlesen: Das Deutsche Zentrum für Lungenforschung
    (URL: http://www.bmbf.de/de/16549.php)
  • Eine Ärztin untersucht eine Röntgenaufnahme an einem Computer

    Forschung

    Das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung

    Erfolgreiche Krebsforschung ist ohne den intensiven Austausch zwischen ganz unterschiedlichen Fachrichtungen undenkbar. Krebsforschung findet deswegen oft an großen Zentren statt, die in den USA teilweise mehr als 10.000 Mitarbeiter haben. Das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung orientiert sich an solchen Großforschungszentren, ohne die föderalen Strukturen der deutschen Forschung aufzugeben. An acht Standorten kooperieren zwanzig Einrichtungen.
     weiterlesen: Das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung
    (URL: http://www.bmbf.de/de/16551.php)
  • Ein Testgerät für Diabetiker

    Forschung

    Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung

    Molekularbiologische Methoden und klinische Marker erlauben es zunehmend, bei Menschen mit Diabetes mellitus oder hohem Diabetesrisiko Subgruppen zu identifizieren. Wie die optimale Prävention und Therapie bei den Betroffenen jeweils aussieht, ist Gegenstand intensiver Forschung. Im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung e.V. bündeln fünf führende Forschungseinrichtungen ihre Kräfte, um gemeinschaftlich innovative Projekte voranzubringen, die für jeden alleine zu groß wären.
     weiterlesen: Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung
    (URL: http://www.bmbf.de/de/14064.php)
  • Große Folie mit zahlreichen Gehirn-Aufnahmen eines Computertomographen

    Forschung

    Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen

    Am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Erkenntnisse der modernen Neurobiologie in neue Ansätze zur Diagnose und Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen umzusetzen. Auch die Erforschung neuer Pflege- und Versorgungskonzepte ist ein wichtiger Schwerpunkt.
     weiterlesen: Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen
    (URL: http://www.bmbf.de/de/16553.php)

Zusatzinformationen

Übersichtskarte: "Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung"

Dokumente

Publikationen

  • Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung ID = 1324

    Titelbild der Publikation

    Gebündelte Erforschung von Volkskrankheiten - unveränderter Nachdruck der Ausgabe 2011 -

    2012, 49 Seiten
    Bestell-Nr.: 30628

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 3,07 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/deutsche_gesundheitszentren.pdf)

  • Rahmenprogramm Gesundheitsforschung ID = 301

    Titelbild der Publikation

    2010, 52 Seiten
    Bestell-Nr.: 30588

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 6,60 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/gesundheitsforschung.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

 

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