
Der inhaltliche Schwerpunkt von PISA 2006 liegt auf der Untersuchung des naturwissenschaftlichen Verständnisses. Etwa die Hälfte der PISA-Testaufgaben beschäftigt sich deshalb mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen aus den Bereichen Physik, Chemie, Biologie und Geowissenschaften. Jeweils ein Viertel der Testaufgaben stammt aus den Bereichen Lesen und Mathematik
Auch bei PISA 2006 http://pisa.ipn.uni-kiel.de/pisa2006/PISA-2006_Broschuere.pdf wird die internationale Untersuchung durch eine Reihe von nationalen Optionen ergänzt. Wie in 2000 und 2003 gibt es auch 2006 an allen PISA-Schulen einen zweiten Testtag für ergänzende Untersuchungen. An diesem 2. Testtag werden bei PISA 2006 im Auftrag der Kultusministerkonferenz die deutschlandweiten Bildungsstandards für den Mittleren Schulabschluss in Mathematik normiert. Die Bildungsstandards wurden von Arbeitsgruppen der Kultusministerkonferenz entwickelt.
Insgesamt nehmen an PISA 2006 57 Länder teil. In Deutschland wird PISA 2006 durch das deutsche PISA-2006-Konsortium durchgeführt.
In Deutschland werden zur Durchführung von Vergleichen auf internationaler Ebene an 230 Schulen jeweils 25 15-jährige Schülerinnen und Schüler getestet. Dies ergibt eine Anzahl von maximal 5.750 getesteten Schülerinnen und Schülern. Zusätzlich nimmt Deutschland an der internationalen Option der klassenbasierten Testung teil. Hierzu werden in jeder der 230 Schulen zusätzlich zwei komplette neunte Klassen getestet. Um einen Ländervergleich innerhalb Deutschlands zu ermöglichen, wird außerdem eine nationale Ergänzungsstichprobe aus ungefähr 1.500 Schulen getestet. Pro Schule werden 38 Jugendliche getestet, also insgesamt ca. 57.000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland.
Erste Ergebnisse der PISA 2006-Erhebung werden voraussichtlich im Dezember 2007 veröffentlicht werden.
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